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Eine haarige Diskussion in Kitzbühel: Keine Hunde mehr im Ziel

Die Stadt Kitzbühel will in Zukunft Hunde im Zuschauerraum beim Hahnenkammrennen verbieten. Letztlich muss darüber aber der KSC entscheiden.

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Ob und wie viele Zuschauer heuer das Hahnenkammrennen live mitverfolgen können, ist unklar, ebenso, ob auch Hunde zuschauen dürfen.
© APA/Groder

Von Harald Angerer

Kitzbühel – Auch heuer wirft das Hahnenkammrennen in Kitzbühel schon sehr früh seine Schatten voraus. Zum einen laufen bereits verschiedenste Arbeiten an der Rennstrecke und zum anderen befasst sich alle Jahre wieder der Kitzbüheler Gemeinderat mit der Veranstaltung. Es gilt, die Streckensperren zu verordnen. Also jene Bereiche, die für die Veranstaltung in der Rennwoche gesperrt werden können.

In der jüngsten Gemeinderatssitzung war es wieder so weit. „Nachdem das Hahnenkammrennen heuer voraussichtlich wieder mit Publikum stattfinden wird, sind die Streckensperren wieder notwendig“, erklärt Vizebürgermeister und Sportreferent Gerhard Eilenberger (VP). An sich ein Formalakt. Von der Verordnung erfasst sind auch die Zuschauerbereiche und hier brachte Gemeinderätin Marielle Haidacher (UK) einen Wunsch ein. „Wie schon im letzten Jahr schlage ich vor, dass der Zutritt mit Hunden untersagt wird“, sagt Haidacher und fügt hinzu: „Ich finde, dass Hunde bei so einer Veranstaltung mit Gedränge und Lärm einfach gar nichts verloren haben. Das empfinde ich als Tierquälerei.“


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