Plus

Finanzstützen für Sonnwendjochlift weggebrochen

Nach dem Einspruch bei der TVB-Investition zog das Land sein Angebot für den Sonnwendjochlift zurück. Endstation Hoffnung.

  • Artikel
  • Diskussion
Ein 6-Mio.-Euro-Neubau des Sonnwendjochlifts sorgt rund um Kramsach seit Jahren für Diskussionen.
© Hrdina

Von Jasmien Hrdina

Kramsach – Die Berg-und-Tal-Fahrt der Sonnwendjochbahn nimmt kein Ende. Zuletzt brach dem Lift im Rofangebirge mit dem Land Tirol eine weitere Finanzstütze weg, die Pandemie verschärft die Situation und es stellt sich die Frage: Wann steigen die letzten Investoren aus – oder neue ein?

Zwei Mio. Euro waren vorerst notwendig, um das mit sechs Mio. Euro bezifferte Neubau-Projekt, initiiert durch die Naturjuwel Rofan eGen, am Leben zu halten. Es galt, Fristen für Konzession und seilbahnrechtliche Betriebsgenehmigung einzuhalten. Dafür notwendige Unterstützungserklärungen bzw. Beschlüsse von Gemeinden, Planungsverband, Bank und TVB Alpbachtal waren vorhanden. Nur bei den Finanzen gab es Turbulenzen: Eine Mio. Euro hätte der TVB Alpbachtal bereitgestellt, doch die Abteilung Tourismus des Landes Tirol intervenierte als Aufsichtsbehörde bei diesem Investment mit „unwägbaren Risiken“ in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten.


Kommentieren


Schlagworte