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Neustart auf Rosshütte: Viele Visionen, wenig Geld

Der neue Bergbahnenchef in Seefeld startet in einer denkbar schwierigen Situation.

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Die Rosshütte Seefeld will die Bahnen am 17. Dezember wieder einschalten.
© Böhm

Von Denise Daum

Seefeld – Seinen ersten Saisonauftakt als Vorstand der Rosshütte Seefeld hat sich Richard Schneider anders vorgestellt. Kaum hat er den Posten von Ex-Bürgermeister Werner Frießer übernommen, verkündet die Regierung den mittlerweile vierten Lockdown. „Über dem Verlauf der Wintersaison steht ein großes Fragezeichen“, sagt Schneider. Der 38-Jährige war zehn Jahre lang stellvertretender Betriebsleiter bei den Mayrhofner Bergbahnen, zuletzt war er bei den Krumer Hotels in Seefeld beschäftigt.

Eigentlich hätte Schneider nach dem „wirklich sehr guten Sommer“ nun auf einen „Bombenwinter“ gehofft. Jetzt ist die Unsicherheit groß. Wie lange dauert der Lockdown tatsächlich, kommen danach die Touristen, wenn ja, wie viele?

Schneider bereitet sich auf alle möglichen Szenarien vor, um dann schnell reagieren zu können. Der eigentlich für 4. Dezember geplante Saisonstart wurde aufgrund der zu warmen Temperaturen verschoben. Bislang sei eine Beschneiung nicht möglich gewesen.


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