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Umstrittenes Logo: Lienzer Cafetier weist Rassismusvorwürfe zurück

Andreas Moser soll 300 Euro zahlen, weil sein Logo diskriminierend und sexistisch sei. Er beruft und sagt: „Ich bin alles andere als ein Rassist.“

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Das Plakat beim Dez in Innsbruck ist schon überklebt.
© Moser

Von Catharina Oblasser

Lienz, Innsbruck – Wann ist Werbung rassistisch oder sexistisch und wann nicht? Mit dieser Frage beschäftigen sich mehrere Menschen und Institutionen: die Bezirkshauptmannschaft Lienz, der österreichische Werberat, der Verein Zara („Zivilcourage & Anti-Rassismus-Arbeit“) und nicht zuletzt der Lienzer Kaffeeröster und Cafetier Andreas Moser mit seinem Unternehmen „Mocafé“. Er betreibt ein Kaffeehaus im Zentrum von Lienz, außerdem eine Rösterei in der Nähe der Stadt.

Als Moser das Kaffeehaus vor elf Jahren von seinem Vorgänger übernahm, fand sich ein Bild im Fundus, das einst ein Stammkunde als Geschenk gebracht hatte. Es zeigt zwei Personen, von denen eine der anderen ein Tablett hinhält. Die zweite Person hat eine Kaffeetasse in der Hand und genießt sichtlich das Getränk. Seither ist dieses Sujet das Markenlogo von „Mocafé“. „Dass ich dieses Bild verwende, ist eine Hommage an meinen Vorgänger“, sagt Andreas Moser.


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