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„Jede Partei braucht ein Feindbild“: Marco Pogo im Interview

Arzt, Musiker, Autor und Parteichef der Bierpartei. Doch nicht genug. Jetzt will Marco Pogo Bundespräsident werden.

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Marco Pogo stellt sich den Job des Bundespräsidenten „gemütlich“ vor. Von Alexander Van der Bellen ist er manchmal enttäuscht.
© APA/Neubauer

Wien – Im Sommer hat er vor seinem eigenen Konzert Impfwillige gegen Covid geimpft. Dominik Wlazny – alias Marco Pogo – ist vor allem ein Wiener Phänomen. Das wird sich wohl bald ändern, wenn sein Name im kommenden Jahr auf der Kandidatenliste für die Bundespräsidentenwahl steht. Marco Pogo ist Arzt, Bezirksrat in Simmering, Gründer und Chef der Bierpartei, Frontmann der Punkrock-Band Turbobier, Unternehmer sowie Autor – und nun will der (noch) 34-Jährige Staatsoberhaupt werden. Wie sich das alles ausgehen soll, erzählt er im TT-Interview.

Sie scheinen ein ausgefülltes Leben zu haben. Warum wollen Sie überhaupt Bundespräsident werden?

Marco Pogo: Wenn gerade nicht irgendwelche Amtsenthebungsverfahren oder dergleichen passieren, ist das Amt des Bundespräsidenten eigentlich ein relativ gemütlicher Job. Staatsbesuche, Staatsempfänge und Gäste herumführen – das mache ich schon mein ganzes Leben. Wenn Freunde mich besuchen, zeige ich ihnen auch die schönsten Plätze und Beisl in Wien. Das könnte ich als Präsident wohl ganz gut.


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