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Hannes Reichelt nach Rücktritt: „Der innere Stress war schon enorm“

Wenn die Speed-Elite traditionell in Lake Louise (CAN) Fahrt aufnimmt, war Hannes Reichelt seit 2005 eine rasante Konstante. Nach seinem Rücktritt im Frühjahr wurde dem Bald-Wahltiroler einiges klar.

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2017 raste Hannes Reichelt erst im Super-G von Lake Louise (Bild) und dann auch in Beaver Creek als jeweils Dritter aufs Podest.
© gepa/Grebien

Von Max Ischia

Innsbruck, Lake Louise – Hannes Reichelt muss nicht lange überlegen. Natürlich wäre er jetzt gerne in Lake Louise – und noch lieber nächste Woche in Beaver Creek. Dort, wo der Salzburger 2015 zu WM-Gold im Super-G gerast war. Dort, wo er 2005 seinen ersten von insgesamt 13 Weltcup-Triumphen feiern konnte. Dort, wo er sich stets rundum wohlgefühlt hatte. Aber nur damit keine falsche Wahrnehmung aufkommt: Reichelt wäre dieser Tage nur als Zuschauer, als Tourist gerne in Übersee, denn die Lust des 41-Jährigen aufs Rennfahren tendiert gegen null. „Dieses Kapitel ist definitiv vorbei.“


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