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73 Schulen betroffen: „Distance Learning“ für 119 Schulklassen in Tirol verordnet

73 Tiroler Schulen stellten gestern Antrag auf Fernunterricht. Weitere werden von der Bildungsdirektion erwartet. Indes sind Innsbrucker Kindergärten in Not.

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Trotz allgemeinem Präsenz- werden ab heute 119 Klassen in Tirol in den Fernunterricht geschickt.
© imago

Von Manfred Mitterwachauer

Innsbruck – „Die Situation ist sehr ernst.“ Roland Rossbacher hat als Direktor des Bundes(real)gymnasiums Lienz gestern einige Dutzend Corona-Verdachts-, aber auch PCR-bestätigte Fälle zu vermelden. Die Bildungseinrichtung für aktuell 730 Schülerinnen und Schüler befindet sich mitten im Bezirk mit der (laut AGES-Daten von gestern) höchsten 7-Tage-Inzidenz (2483) in ganz Österreich und einer verhältnismäßig niedrigen Impfquote (rd. 60 Prozent). Dafür kann das Lienzer Gymnasium freilich nichts. Helfen tut es aber ebenso wenig.


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