Tödlicher Unfall in Sölden: Snowboard-Szene trauert um Marko Grilc

Der 38-jährige Snowboard-Star und ehemalige Air&Style-Sieger Marko Grilc verunglückte am Dienstag bei Vorbereitungen zu einem Filmdreh am Tiefenbachferner.

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Die Snowboardwelt trauert um Marko „Grilo“ Grilc.
© Alibabic

Innsbruck, Sölden – Als sich die schlimmsten Befürchtungen bewahrheitet hatten, schien im Burton-Hauptquartier in Innsbruck die Zeit stillzustehen. Die Nachricht vom Tod des langjährigen Teamfahrers Marko Grilc erschütterte die Snowboard-Familie in ihren Grundfesten.

Der 38-jährige Slowene war am Dienstag bei Vorbereitungen zu einem Filmdreh am Tiefenbachferner ums Leben gekommen. Bei einer Tiefschneeabfahrt war er – ohne Helm – auf einen schneebedeckten Felsen geprallt. „Uns fehlen allen die Worte“, rang Martin Haslwanter, seit 25 Jahren Teammanager, um Fassung und verwies auf das Statement von CEO John Lacy.

„Durch seine weltweiten Erfolge, unvergesslichen Videosequenzen und seine tiefe Liebe für den Sport hat Grilo dem Snowboarden unheimlich viel gegeben. Unsere Herzen und Gedanken sind bei seiner Verlobten Nina und den Kindern (Maxx 8, Emma 6, Anm.). Wir haben einen der Allerbesten verloren.“

Innsbruck war für Grlic stets wie eine zweite Heimat. Nicht selten stand er früher unangemeldet und samt Gepäck vor der Tür von Sani Alibabic, inzwischen Manager von Anna Gasser. Dass der Juniorenweltmeister 2009 just am Bergisel mit dem Air&Style-Triumph einen seiner größten Erfolge feierte, passte ins Bild. (m. i.)

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