Dölsachs Bürgermeister tritt im Februar nicht mehr an

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Josef Mair kandidiert nach 26 Jahren nicht mehr als Ortschef.
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Von Catharina Oblasser

Dölsach – Im September 1996 hat Josef Mair das Amt des Bürgermeisters in Dölsach übernommen. Nach bald 26 Jahren als Ortschef will er bei den Gemeinderatswahlen im Februar 2022 nicht mehr antreten. Das teilte Mair am Mittwochabend dem Gemeinderat mit. „Es gibt andere, jüngere, die meinen Platz einnehmen können“, begründet der Langzeit-Bürgermeister, der von Beruf technischer Angestellter und Vater zweier Kinder ist.

Während der Amtszeit Mairs ist Dölsach aufgeblüht. Heute hat es über 2300 Einwohner und ist damit die viertgrößte Gemeinde im Bezirk Lienz. Da Dölsach langsam, aber stetig wächst, hat die Gemeindeführung das Adressensystem umgestellt und einzelne Straßennamen eingeführt, statt nur die Bezeichnung des Ortsteils plus Hausnummer zu verwenden.

Mit dem Abschied des Amtsinhabers muss nicht nur ein neuer Bürgermeister für Dölsach gesucht werden. Mair ist außerdem Obmann des Planungsverbandes von Lienz und Umgebung und Obmann des Abwasserverbandes Lienzer Talboden.

In Osttirol ist Mair nicht der Einzige, der am 27. Februar 2022 nicht mehr als Bürgermeister kandidiert. So wird Bernhard Schneider (57) in Assling nach 18 Jahren nicht mehr antreten. Es sei Zeit für etwas Neues, begründet Schneider. Josef Lusser in Innervillgraten hört ebenfalls auf. Der 61-Jährige steht der 900-Seelen-Gemeinde im Talschluss des Villgratentals seit mehreren Amtsperioden vor.

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In den insgesamt 33 Gemeinden des Bezirks zögern noch etliche Bürgermeister mit ihrer Zusage, weiterzumachen. Oft deshalb, weil sie Schwierigkeiten haben, genügend Kandidaten für ihre Liste zu finden, mit der sie bei der Gemeinderatswahl antreten wollen.


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