Berater für Bildungsressort: Strolz’ Vertrag „läuft noch“

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Strolz’ Vertrag für Bildungsressort missfiel auch Pinken.
© GEORG HOCHMUTH

Wien – Seit April berät Ex-NEOS-Chef Matthias Strolz das türkise Bildungsressort von Heinz Faßmann. 48.000 Euro lukriert er laut Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage von FPÖ-Mandatar Christian Lausch vom Juli dafür – für „Strategiebegleitung beim Pädagogikpaket“ samt „Kommunikationskonzept“ und „Umsetzungsbegleitung“. Bis November.

NEOS-Generalsekretär Douglas Hoyos hat am Mittwoch der TT dazu gesagt: „Der Vertrag läuft meines Wissens nicht mehr. Es ist auch nicht relevant, ob der läuft.“ Was ist jetzt Sache? Aus Faßmanns Ressort heißt es: „Strolz’ Tätigkeit bezieht sich auf die kommunikative Begleitung der neuen Lehrpläne sowie die Moderation von Zusammentreffen mit Stakeholdern. Der Vertrag läuft noch. Im Zusammenhang mit Corona-Maßnahmen gab und gibt es keine Beratung.“

Strolz war für die TT nicht erreichbar. So auch nicht für eine Reaktion zu Hoyos’ Aussage „Ich beschäftige mich wenig damit, was er twittert“ – was den umstrittenen Impf-Tweet anlangt. (kale)

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