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Düstere Aussichten: „Viele Hotels haben kein Geld mehr“

Tourismus-Berater zeichnet ein düsteres Bild der Branche: Ein Winter wie im Vorjahr würde die Hälfte der Betriebe gefährden.

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Symbolfoto.
© HELMUT FOHRINGER

Von Max Strozzi

Innsbruck – Thomas Reisenzahn vom Tourismus-Berater Prodinger sieht düstere Zeiten auf Tourismusbetriebe zukommen. „Viele Hotels haben kaum mehr Liquidität“, warnt Reisenzahn. Die Pandemie habe massiv an den Reserven gezehrt. „Die Betriebe schöpfen in der Regel aus der Wintersaison einen Liquiditätspolster für das ganze Jahr“, erklärt der Tourismus-Experte: „ Dies war aber 2021 nicht möglich, da die Förderungen zwar die Verluste abdeckten, aber keine Liquidität erzeugten.“

Reisenzahn befürchtet, dass der Lockdown länger wird als angekündigt. „Ob die angekündigte Öffnung für Geimpfte noch im Dezember hält, ist anzuzweifeln“, meint er. Unklar sei auch, wie sich die Lage in den wichtigsten Herkunftsländern entwickelt. „Wir befürchten, dass es ein Winter wird wie letztes Jahr.“


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