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Jäger der verlorenen Kugel: Speed-Asse starten in Lake Louis in neue Saison

In Lake Louise beginnt heute (20 Uhr, ORF 1) die Suche nach dem besten Abfahrer. Beat Feuz geht auf die fünfte Kugel los – doch da haben viele was dagegen.

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Der Hochfilzener Vize-Weltmeister Romed Baumann ist neben Andreas Sander in Lake Louise die große Hoffnung des deutschen Verbands.
© imago

Von Roman Stelzl

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Lake Louise – Es ist ein vergleichsweise sanfter Beginn, den der Abfahrts-Weltcup ab heute (20 Uhr, TT.com-Live-Ticker) mit einem Doppelpack im kanadischen Lake Louise erlebt. Doch davon sollte man sich nicht täuschen lassen: Zweimal die Streif von Kitzbühel, zweimal unter dem Lauberhorn von Wengen, dazu Beaver Creek, Gröden und Bormio, das alles steckt im geballten Paket der elf Abfahrten heuer. Die Auszeichnung als bester Abfahrer der Saison wiegt heuer also fast noch schwerer – und ist dementsprechend hart umkämpft.

Favoriten: „Im Hinterkopf ist die fünfte Kugel sicher ein Thema“, sagt „Mr. Konstanz“ Beat Feuz. Der in Oberperfuss beheimatete Schweizer geht gleich auf zwei historische Marken los: Als erster Abfahrer will der 34-jährige Familienvater fünf Kugeln in Serie holen – und damit auch die historische Bestmarke von Legende Franz Klammer einstellen. Der Kreis der Herausforderer beginnt im österreichischen Lager bei Doppel-Olympiasieger Matthias Mayer und bei Weltmeister Vincent Kriechmayr. Daneben steht neben dem Südtiroler „Evergreen“ Dominik Paris vor allem der Norweger Aleksander Aamodt Kilde im Fokus.

Tiroler Export: Spannend wird zu sehen sein, wer sich hinter den Top-Anwärtern in Position bringt – und darunter findet sich auch der Name eines Tirolers: Der 35-jährige Hochfilzener Romed Baumann schloss seine bisher stärkste Saison für den deutschen Verband als Gesamt-Sechster und WM-Zweiter im Super-G ab – nun führt der Familienvater sein Team in Abwesenheit von Thomas Dreßen als Speerspitze an.

Wundertüte: Und dann findet sich unter all den vielen Herausforderern noch der Name Max Franz. Eine Geschichte mit Herz, denn der 32-jährige Kärntner kämpfte immer wieder um einen Platz am Licht. Mit der Trainings-Bestzeit in Lake Louise machte Franz schon mal Lust auf mehr.

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