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Wenn Süßigkeiten in der Schwangerschaft tabu sind

Schwangerschaftsdiabetes hat in den vergangenen Jahren zugenommen. Die Gründe dafür sind vielfältig. Eine Behandlung ist für die spätere Gesundheit von Mutter und Kind überaus wichtig.

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Meist reicht bei Schwangerschaftsdiabetes eine Kost, bei der Süßigkeiten vermieden werden.
© iStock

Von Sabine Strobl

Eine Schwangerschaft ist kein Freibrief mehr für den sorglosen Konsum von Süßigkeiten und Co. Aus jüngsten Daten geht hervor, dass sechs bis zehn Prozent der schwangeren Frauen Schwangerschaftsdiabetes entwickeln. „Meist handelt es sich um milde Formen, doch Zucker in der Schwangerschaft ist ein häufiges Problem“, erklärt Angela Ramoni, leitende Oberärztin der Geburtshilfe an der Klinik Innsbruck.

Die Gründe für Schwangerschaftsdiabetes sind in der Gesellschaft zu suchen. Frauen bekommen später ihre Kinder, damit steigt auch das Risiko für Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes. Ernährungsgewohnheiten und Bewegungsmangel führen zunehmend zu Übergewicht und Fettleibigkeit. Positiv ist, dass die Kriterien für die Vorsorge in der Schwangerschaft vor rund zehn Jahren strenger gezogen wurden. Zum Schutz von Kind und Mutter.


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