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FC Wacker nach 1:4-Pleite gegen Young Violets in schlimmsten Turbulenzen

Zum Jahresabschluss schlitterte der FC Wacker am Freitagabend in eine ernüchternde 1:4-Heimniederlage gegen die Young Violets.

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Viermal musste sich Wacker-Torhüter Marco Knaller geschlagen geben.
© gepa

Von Wolfgang Müller

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Innsbruck – Schlimmer geht immer – getreu diesem Motto schlitterte der FC Wacker nach der Pleite in Dornbirn am Freitag zum Jahresabschluss in die nächste Blamage. Sieben Niederlagen kassierten die abstiegsgefährdeten Young Violets in den letzten sieben Runden, da kamen die Schwarzgrünen gerade recht.

Nach dem 4:1-Auswärtssieg wurde in der Gästekabine gejubelt, während bei den Tiroler Totenstille herrschte. Wenn es einen Beweis brauchte, dass diese Innsbrucker Mannschaft keine Zukunft hat, dann wurde der vor Geisterkulisse abgeliefert. Das einzige Positive war, dass keine Zuschauer zugelassen waren.

Weil Darjo Grujcic gesperrt war, setzten die Tiroler wieder auf eine Vierer-Abwehrkette, Merchas Doski ersetzte links den verletzten Alexander Joppich. Eigentlich lief alles nach Plan, denn bereits in der fünften Minute wurde bei Wacker gejubelt – Lukas Hupfauf kam nach einem Eckball von Okan Aydin im Sechzehner zum Ball, ein kurzer Haken und dann versenkte der FCW-Kapitän das Leder mit links im rechten Eck. Ein Auftakt nach Maß gegen die verunsicherten Jungveilchen, die in der Folge aber besser ins Spiel kamen.

Schrecksekunde dann in Minute 24 – Aydin blieb nach einem Kopfballduell besinnungslos am Boden liegen und musste mit Verdacht auf Gehirnerschütterung vom Feld. Nachdem Raphael Galle (29.) nach einem Konter über Atsu Zaizen nur die Latte traf, belohnten sich die Violetten für ihr engagiertes Spiel mit dem Ausgleich: Rome Vucic (38.) staubte ab, nachdem Marco Knaller einen Schuss von Dominik Fitz abwehren konnte. Jamnig hatte kurz vor dem Pausenpfiff die Führung am Fuß. Knapp daneben ist eben auch vorbei und die Schwarzgrünen marschierten mit einem enttäuschenden 1:1 in die Kabine.

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Besser wurde es nach dem Wechsel nicht, im Gegenteil. Zunächst scheiterte Ronivaldo zweimal, dann nahmen die Wiener Einladungen zu Toren dankend an. Ein Eigentor von Kopp, das 1:3 von Fitz und ein weiteres Eigentor von Knaller besiegelten die sechste Saisonniederlage und stürzten den FC Wacker vor Weihnachten in schlimmste Turbulenzen.

Ergebnisse und Spielpaarungen, Admiral 2. Liga - 16. Runde

Freitag, 26.11.2021

Wacker Innsbruck - Young Violets Wien 1:4 (1:1)

SV Lafnitz - FC Juniors OÖ 2:2 (0:2)

GAK - Austria Lustenau 0:0

FAC Wien - SKU Amstetten 20.25

Samstag, 27.11.2021

FC Liefering - Kapfenberger SV 14.30

FC Dornbirn - Blau Weiß Linz 14.30

Rapid Wien II - SKN St. Pölten 14.30

Sonntag, 28.11.2021

Vorwärts Steyr - SV Horn 10.30


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