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Land Tirol geht bei Aufschub von Wolfsabschuss in Revision

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Innsbruck – Das Land Tirol ruft in Sachen aufschiebende Wirkung von Beschwerden gegen den Wolfs-Abschussbescheid das Höchstgericht an.

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Das Landesverwaltungsgericht hatte in seinem Beschluss den Ausschluss der aufschiebenden Wirkung von Beschwerden gegen die Abschussgenehmigung aufgehoben. Begründet wurde dies damit, dass die Aberkennung der aufschiebenden Wirkung von Beschwerden nicht mit dem Gebot der Effektivität des Unionsrechts in Einklang zu bringen sei. Die volle Wirksamkeit einer späteren Gerichtsentscheidung über die EU-artenschutzrechtliche Zulässigkeit des Abschussbescheides wäre nicht gewährleistet. Bei der Beurteilung der aufschiebenden Wirkung von Beschwerden müsse zumindest eine Interessenabwägung erfolgen.

„Mit diesem Argument verkommt jeder Abschussbescheid zur Farce. Durch das alleinige Abstellen auf den Artenschutz hätten Beschwerden auch bei einer konkreten Gefährdung von Menschen eine aufschiebende Wirkung. Wolfsangriffe erfordern aber schnelles Handeln“, kann LHStv. Josef Geisler (ÖVP) diese Begründung in keiner Weise nachvollziehen. (TT)

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