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0:1-Niederlage: England für ÖFB-Frauen in WM-Quali zu stark

Trotz einem starken Auftritt von Zinsberger und Co. gab es für die ÖFB-Frauen in England nichts zum holen. Die Engländerinnen gewannen zum siebten Mal im siebten Aufeinandertreffen.

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Ellen White (l.) sorgte für das Siegestor.
© APA/Estl

Sunderland – Österreichs Frauen-Fußball-Nationalteam hat in der WM-Qualifikation eine Überraschung gegen England verpasst. Die ÖFB-Auswahl bot am Samstagnachmittag im Stadium of Light von Sunderland zwar eine starke Leistung, musste sich aber trotzdem leistungsgerecht mit 0:1 (0:1) geschlagen geben. Die "Lionesses" sind damit auch nach dem fünften Spiel in der Gruppe D noch makellos unterwegs, das Torverhältnis wurde auf 33:0 ausgebaut. Österreich ist fünf Zähler dahinter Zweiter.

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Auch die Nordirinnen, von denen sich Manuela Zinsberger und Co. zuletzt auswärts mit 2:2 getrennt hatten, halten zur Halbzeit der Qualifikation bei zehn Punkten. Damit kündigt sich ein enges Rennen um Platz zwei an, der zum Start in den Play-offs berechtigt. Der Gruppensieg, der ein Fixticket für die Endrunde 2023 in Australien und Neuseeland bringt, dürfte außer Reichweite sein. Matchwinnerin für England war Stürmerin Ellen White, die in ihrem 100. Länderspiel zum 45. Mal traf und damit nur noch einen Treffer hinter Rekord-Torschützin Kelly Smith liegt.

Sie sorgte damit auch für eine erfolgreiche englische "Generalprobe" für das EM-Duell mit Österreich am 6. Juli 2022 in Manchester. Da sollen dann 75.000 Zuschauer im Old Trafford Stadium beim Turnier-Eröffnungsspiel zugegen sein. Die ÖFB-Auswahl hofft da auf das erste Erfolgserlebnis im direkten Duell. In sieben Partien - fünfmal WM-Quali, zweimal Testspiele (1:22-Tore) - gegen die "Lionesses" gab es bisher noch nichts zu holen.

ÖFB-Teamchefin Irene Fuhrmann nahm am Samstag gegenüber dem Auftritt in Nordirland nur eine Veränderung vor, Maria Plattner bekam gegenüber Marie-Therese Höbinger den Vorzug. Wie erhofft mutig starteten die Gäste mit einer 4-3-3-Formation in der Offensive, die in der Defensive zum 4-5-1 wurde, in die Partie. Die Engländerinnen machten zwar erwartungsgemäß das Spiel, hatten allerdings Probleme gegen den stabilen defensiven ÖFB-Block. In der 16. Minute kam auch etwas Glück dazu. Laura Wienroither traf bei einem Klärungsversuch Beth Mead mit etwas hohem Fuß auch am Kopf, Schiedsrichterin Katerina Monsul ahndete das Vergehen aber nicht.

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Bis zum Führungstreffer in der 40. Minute blieben die Heimischen nur im Ansatz gefährlich, dann landete der Ball im Tor. Viginia Kirchberger konnte einen Schuss von Fran Kirby zuerst mit dem Kopf noch abwehren, Kirby machte den Ball allerdings wieder scharf und White staubte aus zwei Metern via Direktabnahme ab. Zinsberger verhinderte einen Doppelschlag, konnte sich bei Abschlüssen von Lauren Hemp (42.) sowie einer Doppelchance von Kirby und White (45.) auszeichnen.

Nach Wiederbeginn war bei starkem Wind und zum Teil Schneetreiben die einzige Phase, in der auch ein ÖFB-Treffer in der Luft lag. Barbara Dunst prüfte Mary Earps mit einem Weitschuss (50.) und drei Minuten später benötigte die Schlussfrau von Manchester City bei einem von Plattner abgeschlossenen Konter eine echte Glanzparade. Sonst lag allerdings eher der zweite England-Treffer in der Luft. Insel-Legionärin Zinsberger konnte sich aber im Duell mit Mead (65.) und Rachel Daly (85.) neuerlich auszeichnen. Am Dienstag stehen die Österreicherinnen, die die Engländerinnen mehr forderten wie Nordirland und Co. zuvor, zum Jahresabschluss in Luxemburg vor einem Pflichtsieg. (APA)


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