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„Live-Shopping“: Von der Lust, anderen beim Einkaufen zuzuschauen

In China ist „Live-Shopping“ längst ein Milliardengeschäft, nun erobert das moderne Teleshopping auch Europa.

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In China ist das gestreamte Einkaufserlebnis ein Milliardengeschäft.
© AFP/Jade Gao

Von Anna Haselwanter

Innsbruck, Wien – Zwei Sendungen wurden bereits ausgestrahlt, die dritte ist in Planung, schildert Karin Saey, die den Handel beim österreichischen Juwelier Dorotheum leitet. Die Zugriffszahlen seien gut, wenngleich man „mit einer Shopping-Show natürlich nicht die Verkäufe in 26 Filialen wettmachen kann“, sagt Saey. Und doch: Im vierten Lockdown sei „Live-Shopping“ eine gute Möglichkeit, weiterhin den Kontakt mit den Kunden zu pflegen und Beratung anzubieten. Denn Zuseher können mittels einer Chatfunktion Fragen stellen, die entweder direkt in der Sendung oder live vom Chat-Team beantwortet werden. Das und „der Fokus auf Hintergründe und Informationen zu den Produkten“ unterscheide das Konzept auch vom Teleshopping, sagt Saey. Zu sehen sind die Shopping-Sendungen auf der Webseite des Juweliers, wo man sie auch später nachschauen kann.


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