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Jüdischer Friedhof: Ein verlorenes Stück Wiener Geschichte

Der jüdische Friedhof in Wien-Währing ist verfallen. Zuletzt zeichneten sich Fortschritte bei der Sanierung ab.

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Die Wiener jüdische Gemeinde bestattete auf dem Friedhof in Wien-Währing zwischen 1784 und 1884 ihre Toten. Knapp 30.000 Menschen wurden dort begraben.
© Wolfgang Sablatnig

Von Wolfgang Sablatnig

Wien – Wolf-Erich Eckstein kennt die Geschichten zu vielen Toten am jüdischen Friedhof in Wien-Währing. Simon Sinzheimer etwa, gestorben 1784: „Da war mit der Familie nicht mehr viel los. 30 Jahre zuvor hatten sie die Hofstallungen“, erzählt der gebürtige Berliner mit Wiener Wurzeln. Bevor er zum nächsten Grab kommt, berichten ihm die Steinmetze, welche Gräber sie vor der Winterpause gerade noch gesichert haben.


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