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Zu früh geboren: Was aus einer Handvoll Wunder werden kann

Sara (18) und Sebastian (24) hatten keinen leichten Start als Babys. Die beiden Tiroler kamen als Frühchen zur Welt. Die Prognosen waren wenig hoffnungsvoll. Doch die beiden kämpften sich zurück und stehen nun erfolgreich im Leben.

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Sara (18) und Sebastian (24) hatten keinen leichten Start als Babys.
© Entleitner, Vahrner

Von Nicole Strozzi

„Für mich ist er ein Wunderkind“, sagt Gabi Krieger-Wolf und blättert durch das Familienalbum. 24 Jahre ist es nun her, dass ihr Sohn Sebastian auf die Welt kam. Beim Blick auf die Bilder, auf denen der kleine Wurm angeschlossen an Schläuchen im Inkubator liegt, werden Erinnerungen wach. An eine Zeit, die sie „nicht ihrem größten Feind wünscht“, sagt die 53-Jährige.

Sebastian Krieger kam elf Wochen vor dem errechneten Geburtstermin als Frühchen in der Klinik Innsbruck zur Welt. „Er wog 620 Gramm und war so groß wie eine Hand“, erzählt seine Mama. Der kleine Bub aus Schwaz musste bereits in der 29. Schwangerschaftswoche geholt werden, da seine Mutter unter einer Schwangerschaftsvergiftung (Gestose) litt. „Jeden Tag lebten wir in der Ungewissheit: Überlebt er oder nicht?“, blickt die Unterländerin zurück.


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