Entgeltliche Einschaltung

SPÖ will beim Doppelbudget keine Kürzung zulasten der Frauen zulassen

Der Finanzausschuss der Stadt Innsbruck kommt morgen Dienstag zusammen und hat einmal mehr über das Doppelbudget für die Jahre 2022/23 zu verhandeln. Eine Einigung – vor allem über die lange Änderungsliste zum vorgelegten Budgetentwurf – ist fraglich.

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Das Frauennachttaxi ist von Budgetkürzungen bedroht.Symbolfoto: De Moor
© Foto TT/Rudy De Moor

Innsbruck – Der Finanzausschuss der Stadt Innsbruck kommt morgen Dienstag zusammen und hat einmal mehr über das Doppelbudget für die Jahre 2022/23 zu verhandeln. Eine Einigung – vor allem über die lange Änderungsliste zum vorgelegten Budgetentwurf – ist fraglich.

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Am Sonntag erteilt jedenfalls schon mal SPÖ-Stadträtin Elisabeth Mayr dem Budget in der aktuell vorliegenden Fassung eine Absage. Die veranschlagten 26 Prozent Kürzungen bei Frauenvereinen und Frauenprojekten seien völlig inakzeptabel, betont Mayr. Gefährdet wäre bei der Budgetkürzung etwa das Frauennachttaxi, das Frauen und junge Mädchen in der Zeit von 20 Uhr (bzw. 21 Uhr von April bis Oktober) bis 4 Uhr im gesamten Stadtgebiet zum Pauschalpreis von 4,90 Euro nutzen können.

„Wenn diese Budgetkürzung bleibt, müsste das Angebot deutlich eingeschränkt werden“, warnt Mayr. Daran ändere auch die mit 1. Jänner in Kraft tretende Erhöhung des Selbstbehalts auf 5,50 Euro nichts, wie Mayr erklärt. Diese Erhöhung sei nämlich „überfällig“ gewesen, da der Selbstbehalt in den vergangenen zehn Jahren trotz steigender Taxitarife nicht angepasst wurde. (dd)

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