Jaufenthaler Krippe sorgt für Weihnachtsstimmung nach Lockdown

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Die Jaufenthaler Krippe soll nach Ende des Lockdowns wieder das Publiku­m in Weihnachtsstimmung versetzen.
© IKM

Innsbruck – Die Jaufenthaler Krippe gehört in Innsbruck seit der Amtszeit der früheren Bürgermeisterin Hilde Zach zum fixen Bestandteil der Adventzeit. Das soll auch heuer so sein. Die Aufführungen, stets ein Highlight, dürfen aber Corona-bedingt erst nach Ende des aktuellen Lockdowns (möglicherweise 13. Dezember) stattfinden.

Die Jaufenthaler-Krippe ist ein Geschenk von Friedl Jaufenthaler. Seit seiner frühen Jugend experimentierte dieser mit verschiedenen Materialien und technischen Neuerungen. Seine beweglichen Krippen und Ostergräber sind Ausdruck seines traditionsverbundenen Lebens und seiner Verneigung vor dem religiösen Brauchtum in Tirol. Insgesamt investierte Friedl Jaufenthaler Tausende Arbeitsstunden in diese Krippe, an der er über drei Jahre arbeitete. Seit drei Jahren hat die Krippe am Marktplatz den idealen Standort gefunden.

In einem ansprechend konstruierten Holzbau haben Klein und Groß nun die Möglichkeit, die liebevollen Details der Krippe ausreichend zu bestaunen. Sollte es die Corona-Situation erlauben, sind täglich (voraussichtlich bis 6. Jänner) fünf Aufführungen pro Tag geplant. Dann bewegen 15 Motoren die 28 Figuren, treiben den Wasserfall an, lassen die Türen auf- und zugehen, den Mond aufsteigen, den Hochaltar auftauchen und den Gloria-Engel aus einer Wolke erscheinen. (TT)

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