Ein Meilenstein für die Ellbögener Straße

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Die neu errichtete Sillbrücke in Mühlbachl ist Herzstück des umfassenden Bauprojekts entlang der Ellbögener Straße.
© Gemeinde Pfons

Mühlbachl, Pfons – Eigentlich hätte die neue Sillbrücke in Mühlbachl groß gefeiert werden und einen geistlichen Segen bekommen sollen. Doch dann kam (wieder einmal) ein Lockdown. Deshalb gibt es vorerst „nur“ eine Bilanz zur umfassenden Sanierung und Erweiterung der Ellbögener Straße L38, deren Herzstück die Brücke bildet.

Seit mittlerweile einem Jahrzehnt baut das Land Tirol die L38 aus. Mit dem Bau der neuen Sillbrücke sowie der Erweiterung des Geh- und Radweges im Bereich „Pfoner Eck“ wurde ein Meilenstein gesetzt. Rund vier Millionen Euro sind in das umfassende Projekt geflossen. Vom so genannten „Pfoner Eck“ bis zur bestehenden ÖBB-Überführung wurde der Gehsteig ausgebaut und ein Radweg markiert. „Die Straße wurde talseitig abgerückt, um einen bergseitigen Radfahrstreifen errichten zu können. Der gesamte Straßenunterbau und die Entwässerung inklusive Sammelkanal wurden ebenfalls neu errichtet. Der talseitig verlaufende Gehsteig im Bereich der bestehenden Stützmauer wurde generalsaniert und erweitert“, erklärt Christian Molzer, Vorstand der Abteilung Landesstraßen und Radwege.

Dank der neuen Sillbrücke sei es möglich, die bestehende Engstelle in der Altstadt Mühlbachl zu umfahren, hebt Gemeindelandesrat Johannes Tratter hervor. „Die alte Brücke und der durch die Verkehrsumlegung beruhigte Platz vor der Kirche können nun zukünftig von der Gemeinde für öffentliche Veranstaltungen genutzt werden“, erklärt Tratter.

Die Bürgermeister von Mühlbachl, Alfons Rastner, und Pfons, Alexander Woertz, freuen sich über den Mehrwert für ihre Gemeinden.

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Insgesamt hat das Land in den vergangenen Jahren 20 Millionen Euro in die Ellbögener Straße investiert, das nächste Projekt ist auch schon in Vorbereitung. Straßenbaureferent LHStv. Josef Geisler erklärt, dass „wir bei allen Bauprojekten gemeinsam mit den Gemeinden ein großes Augenmerk auf die Anforderungen und Sicherheit der Fußgänger sowie Radfahrer legen“. (TT)


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