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Der Klimawandel verändert auch die Lawinenbedrohung

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Wärrmere Temperaturen und geringere Schneedecken werden die Lawinengefahr im Pitztal nicht verringern, sondern verändern.
© Böhm Thomas

Pitztal – Das Pitztal ist KLAR – also eine Klimawandel-Anpassungs-Modellregion. Als solches wird dort versucht, Strategien im stattfindenden Klimawandel zu finden. Zuletzt widmete sich eine Information dem Thema Lawinen: Was kann und muss man in den nächsten Jahren auch im Pitztal erwarten? Die Antworten sind nicht ganz einfach – nur eines scheint sicher: Der Klimawandel wird auch eine Veränderung der Lawinenbedrohung bringen. Aber keine Entschärfung.

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„Viele bringen den Klimawandel primär mit wärmeren Temperaturen und schwindender Schneedecke in Verbindung“, erklärt Manuel Flür vom KLAR-Management. Allerdings dürfe man dabei nicht vergessen, dass es zu Starkniederschlägen – auch beim Schnee – kommen werde, zitiert er internationale Experten. Gepaart mit höheren Temperaturen kommt es dadurch zu Schwachschichten im Schneeaufbau. Eine sehr schwierig einzuschätzende Lawinenart sei die Gleitschneelawine, die sich durch Lawinenmäuler (Risse im Schnee bis zum Gras) ankündige, verweist Flür auf den Tiroler Lawinenexperten Rudi Mair. Solche Stellen mit Lawinenmäulern seien jedenfalls zu meiden.

Diesen Veränderungen müsse man sich anpassen, das Wichtigste sei dahingehend die Information an die Wintersportler, so Flür. (TT)


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