Guldiner, Inn-Taler und Co. als lokale Förderung

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Tirols Orts- und Stadtmarketing-Experten bewerben gemeinsam die lokalen Einkaufswährungen als Lockdown-Geschenkidee.
© Die Fotografen

Innsbruck – Sie haben durchwegs klingende Namen und sind durchaus eine passende Geschenkidee: lokale Tiroler Einkaufswährungen. „Weil es gerade jetzt darauf ankommt, die regionale Wirtschaft zu unterstützen, haben sich die Tiroler Orts- und Stadtmarketingorganisationen gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Tirol zum Aufruf entschlossen“, regionale Einkaufsmünzen oder Einkaufsgutscheine als Weihnachtsgeschenk ins Auge zu fassen, heißt es in einer gemeinsamen Aussendung. In Zeiten des Lockdowns bleibe das Geld im Ort. Außerdem hätten die Beschenkten die Möglichkeit, in Betrieben unterschiedlichster Branchen einzukaufen, werben die Orts- und Stadtmarketingorganisationen im Land.

Wobei die Vielfalt groß ist: In Hall steht etwa der Guldiner als lokale Einkaufswährung, in Imst der Imst-Gutschein, während man in Innsbruck mit dem Inn-Taler zahlen kann. In Kössen gibt es den GriaßDi!-Einkaufsgutschein, in der Festungsstadt den Kufsteiner Dukaten und die DukatenCard. Lienz wartet mit den City Ring Gutscheinen auf, daneben haben auch der Pillerseetaler und der Schwazer Silberzehner ihre Gültigkeit. Weiters bereiten auch der St. Johanner Einkaufsgutschein, das Telfer Gutsch(w)ein, der Wattener Einkaufsgutschein Kristallregion oder die Wörgl-Gutscheine Freude.

Wie wichtig diese Angebote sind, bestätigt die Obfrau der Imster Innenstadt-Kaufleute, Birgitt Nabacchi: „Im Vorjahr sind fast alle Gutscheine weggegangen“, erinnert sie sich an die Situation um Weihnachten 2020. Vielfach hätten Firmen Gutscheine wegen ausfallender Weihnachtsfeiern ausgegeben. „Es ist eine Hoffnung für uns Wirtschaftstreibende, damit die Kaufkraft im Ort bleibt.“ (TT)

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