Busverkehr von Innsbruck bis Ranggen wird weiter ausgebaut

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Nicht nur Oberperfuss wird 2022 Öffi-technisch besser erschlossen.
© Domanig

Oberperfuss, Kematen – In genau einem Jahr, mit Fahrplanwechsel 2022, soll es so weit sein: Die Busverbindungen auf der Achse Innsbruck – Völs – Kematen – Unterperfuss – Oberperfuss – Ranggen werden deutlich ausgebaut und teilweise neu geführt. Zuletzt hat nun auch der Völser Gemeinderat den Zuschussvertrag mit dem Verkehrsverbund Tirol (VVT) beschlossen.

BM Johanna Obojes-Rubatscher aus Oberperfuss nennt einige der zentralen Eckpunkte, die den Öffi-Verkehr in der Region auf ein neues Level heben sollen: Dazu zählen Zusatzfahrten von bzw. nach Innsbruck (wobei die Busse künftig auch über das „West“ in der Höttinger Au geführt werden sollen), eine direkte Anbindung des Bahnhofs Kematen – als Drehscheibe vor allem für Pendler –, eine bessere Erschließung der Oberperfer Ortsteile Völsesgasse (Anfahrt über Ranggen bzw. umgekehrt) und Oberperfussberg sowie Verbesserungen am Wochenende.

In Kematen erwartet man sich von der verstärkten Anbindung des Bahnhofs per Bus nicht zuletzt eine Entlastung der Park-&-Ride-Anlage – „damit nicht mehr jeder mit dem eigenen Pkw kommt“, wie Vize-BM und Verkehrsausschussobmann Klaus Gritsch betont. Im Bereich der Industrie- bzw. Bahnhofstraße sind auch entsprechende bauliche Adaptierungen für den Busverkehr (Stichwort: Wendemöglichkeit) geplant.

„All diese Busse fahren zum Glück auch durch Völs“, sagt der Völser Ortschef Erich Ruetz, weshalb die Marktgemeinde beim Regionsprojekt ebenfalls mitzahlt. (md)

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