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Kickl in Rage: „Dümmste, verlogenste, sadistischste Regierung Europas“

FPÖ-Chef Kickl ist aus der krankheitsbedingten Quarantäne zurück. Er wettert heftiger denn je gegen Vorgaben – wie jetzt die geplante Impfpflicht.

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Der Blaue Herbert Kickl animiert erneut dazu, bei Demonstrationen gegen Vorgaben der Polit-Verantwortlichen dabei zu sein.
© APA

Wien – „Aktuelles zum Corona-Wahnsinn“. So haben die Freiheitlichen die Pressekonferenz mit Herbert Kickl ausgeschildert. Es ist seine erste seit der Quarantäne, in der er sein musste – weil er sich mit dem Virus infiziert hat.

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„Ich bin wieder da. Gesund und munter. Und voller Tatendrang“, sagt der FPÖ-Chef. Dies gefalle nicht allen. „Fake News“ seien über seinen Gesundheitszustand verbreitet worden, etwa dass sein Krankheitsverlauf wie der von Frau und Sohn schlimmer gewesen sei, als angegeben. Tatsächlich sei er ein „fieberfreier Infizierter mit milden Symptomen“ gewesen. Ist er auch mit dem Anti-Wurmmittel Ivermectin, das die Freiheitlichen beworben haben, behandelt worden? Dazu sagte Kickl nur, es gebe ein ganzes „Arsenal“ von Medikamenten. Einiges davon habe er nicht gebraucht.

Kickl spricht lieber über etwas Anderes, dafür hat er einmal mehr sein Verbalarsenal. Gegen Journalisten, Regierungsvertreter und jene der zwei anderen Oppositionsparteien schießt er rhetorisch. Dass die FPÖ als einzige Parlamentspartei nicht zum runden Tisch der Regierung zur geplanten Impfpflicht geladen ist, gehe nicht an: „Man will offenbar unter sich sein, keine kritischen Fragen haben, keine Gegenpositionen hören.“ Dass sich SPÖ und NEOS „für dieses Spiel hergeben“, sei „eine Schande“. Dann geht es gegen die türkis-grünen Koalitionäre. Die Corona-Situation sei deswegen so, wie sie ist, „weil wir die dümmste, die verlogenste und die sadistischste Regierung haben, die es in Europa gibt“. Deren Vergehen: „Spaltung der Gesellschaft, Menschenverachtung und Sündenbockpolitik, Proklamierung der Alternativlosigkeit der Zwangsimpfung zur gesundheitspolitischen Staatsdoktrin.“ Der Widerstand werde aber „größer, lauter und organisierter“, befindet Kickl. Und so würden er und die Seinen mehr denn je gegen die Corona-Vorgaben opponieren. Rechtlich und in Form weiterer Demos.

ÖVP-Innenminister Karl Nehammer appelliert an jene, die gegen die Corona-Vorgaben auf der Straße protestieren wollen, „in sich zu gehen“. In Richtung Kickl stellt er fest: Es sei „im höchsten Maße verantwortungslos“ von der FPÖ, dass sie Hass, Zorn und Wut schüre. „Dieses Öl-ins-Feuer-Gießen ist gefährlich.“ (kale)

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