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Die gute Geschichte: Lauras neue Freunde kommen aus Syrien

Fast wie ein Teil der syrischen Familie fühlt sich Laura. Sie hat sich beim Buddy-Projekt der youngCaritas in den Dienst der guten Sache gestellt.

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Laura hat sich dazu entschlossen, ihre Zeit für sinnvollere Tätigkeiten zu verwenden, als diese am Handy totzuschlagen.
© Caritas

Innsbruck – Laura ist Integrations-Buddy für eine Familie, die ursprünglich aus Syrien nach Innsbruck gekommen ist. Das Buddy-Programm wird von der youngCaritas abgewickelt. Die Idee dahinter ist, beim Erlernen der Sprache und bei der kulturellen Integration zu helfen. Und das ist keine Einbahnstraße. Denn Laura hat schon viel von der Familie erfahren und gelernt. Sie verbringt regelmäßig Zeit mit ihnen. Sie kochen gemeinsam, schauen Filme oder machen Ausflüge. Manchmal spielt Laura auch einfach mit den Kindern. „Dabei erzählt mir die Familie Geschichten aus ihrem Leben und von ihrer ehemaligen Heimat. Zum Beispiel beim Kochen, wie sie damals selbst die Blätter für die gefüllten Weinblätter gepflückt haben. Und ich erzähle aus meinem“, so Laura.

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Sie genießt die Zeit mit ihren neuen Bekannten: „Sie alle geben mir das Gefühl, ein bisschen Teil der Familie zu sein. Deshalb war es auch besonders schön mitzuerleben, wie die Familie mit der Geburt der drei Kinder nach und nach gewachsen ist und wie die Kinder größer werden, in den Kindergarten kommen.“ Sprachliche Hürden lassen sich laut Laura ganz einfach mit einer Übersetzungs-App am Handy überwinden.

Auf die Idee, sich freiwillig zu engagieren, ist Laura gekommen, als sie sich selbst bei etwas ertappt hat, was wohl viele machen – sie hat Zeit am Handy vertrödelt: „Dabei bin ich eigentlich gerne mit Menschen zusammen und dann dachte ich, ich könnte die Zeit sinnvoller investieren.“

So hat Laura die Entscheidung getroffen, sich für eine gute Sache freiwillig zu engagieren, und ist beim Buddy-Projekt der youngCaritas gelandet. Dort gibt es die Möglichkeit, zunächst zu schnuppern, bevor man sich für mehrere Termine bindet und ein Projekt dann auch langfristig unterstützt. Für Laura selbst ist ihr Einsatz in jedem Fall auch lohnend: „Aus unseren gemeinsamen Treffen hat sich schon sehr früh eine Freundschaft entwickelt.“ (TT)


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