Mercedes-Boss Wolff kündigte für Jeddah „richtige Granate" an

Der Mercedes-Motor von der Brasilien-Gala soll Lewis Hamilton auch in Saudi-Arabien den Sieg bescheren. Die Silberpfeile fühlen sich in der Jägerrolle auf jeden Fall wohl. RB-WM-Leader Max Verstappen gibt sich gelassen.

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Mit dem Brasilien-Motor soll die Aufholjagd von Lewis Hamilton auch in der Wüste ihre Fortsetzung finden.
© NELSON ALMEIDA

Jeddah – Lewis Hamilton soll bei der Formel-1-Premiere in Saudi-Arabien mit seinem starken Mercedes-Motor aus dem Brasilien-Rennen ein WM-Finale gegen Red-Bull-Pilot Max Verstappen erzwingen. „Jetzt kommt die richtige Granate wieder rein für Saudi-Arabien und Abu Dhabi. Wir haben uns dieses Feuer für die letzten zwei Rennen aufbewahrt", kündigte Mercedes-Teamchef Toto Wolff nach Hamiltons jüngstem Sieg in Katar an.

Im Grand Prix zuvor in Brasilien hatte der Engländer mit einem frischen Aggregat brilliert, anschließend in Katar wurde der Motor aber nicht eingesetzt und aufgespart. „Wir sind auf der Jagd, motivierter denn je und freuen uns auf das Renndebüt in Saudi-Arabien", betonte Wolff vor der Premiere auf dem neuen Jeddah Corniche Circuit, der mit seinen langen Vollgaspassagen und den schnellen Kurven Mercedes liegen sollte.

Hamilton hat nach zwei Grand-Prix-Siegen nacheinander seinen WM-Rückstand zwar auf acht Punkte verkürzt, Verstappen könnte aber schon an diesem Sonntag erstmals Weltmeister werden. „Ich fühle mich ruhig. Ich weiß, dass ich immer versuchen werde, mein Bestes zu geben", sagte der Niederländer und versicherte: „Es wird ein aufregendes Saisonende werden." (APA, dpa)


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