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Ex-Skistar Neureuther im Interview: „In der Politik würd’ ich durchdrehen“

Ex-Skirennläufer Felix Neureuther wird nicht müde, Missstände aufzuzeigen. Seine Initiative mit ServusTV „Beweg Dich Schlau Championship“ soll Kinder mobiler machen – jetzt, denn Corona sei eine Katastrophe.

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Von wegen zurücklehnen in der Ski-Pension: Felix Neureuther will mobilisieren.
© ServusTV/Gruber

Innsbruck – „Darf ich zocken?“ Stichwortartiger hätte der Zehnjährige nicht mitten in ein Online-Gespräch im Home-Office platzen können. „Das ist wohl heute so“, sagt Felix Neureuther, der gerade von seinem Projekt „Beweg dich schlau!“ spricht. Er will bewegen, vor allem Kinder zwischen fünf und zehn Jahren, indirekt auch sie als zukünftige Eltern. Zusammen mit ServusTV entstand daraus nun ein Wettbewerb – Anmeldung und Infos unter www.servustv.com/bewegdich

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Warum liegen Ihnen die Kinder so am Herzen?

Felix Neureuther: Es hat weniger damit zu tun, dass ich inzwischen selbst Papa bin (Mathilda 4, Leo 1 Jahr). Als ich 23 Jahre alt war, habe ich ein Kindercamp initiiert. Das war toll, die Begeisterung zu sehen, die ehrliche Freude und Unvoreingenommenheit. Bei mir hat als Kind ein Treffen mit Alberto Tomba viel ausgelöst, mein Leben verändert. Das war damals der schönste Tag überhaupt. Dabei ist es egal, ob das ein Camp ist oder eine Begegnung, Kinderaugen sollen leuchten. Ich will zeigen, wie emotional der Sport sein kann, wie viel er einem gibt. Aber die Gesellschaft hat sich verändert. Ich sehe Familien in Restaurants, wo alle in ein Smartphone schauen, anstatt sich zu unterhalten. Dazwischen wird den Kindern die Gabel in den Mund gesteckt. Das kann nicht unsere Zukunft sein.


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