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Aus Liebe zur Raubvogelpiste: Beaver Creek gutes Pflaster für ÖSV-Asse

Im Super-G sollen die ÖSV-Herren heute (19.45 Uhr, TT.com-Live-Ticker) ihre Erfolgs-Story in Beaver Creek fortsetzen.

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Wie schon in Lake Louise fuhr der Kärntner Max Franz in Beaver Creek zur Bestzeit im Abfahrts-Training.
© gepa

Von Roman Stelzl

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Beaver Creek – Schon alleine bei dem Namen „Birds of Prey“ schlagen die Herzen im österreichischen Ski-Lager höher. Kaum ein anderer Weltcup-Ort ist so gepflastert mit Erfolgen wie der in Beaver Creek. Und da kommt es nur recht, dass im US-Bundesstaat Colorado ab heute (Super-G 19.45 Uhr, ORF 1) nach der Übernahme eines Lake-Louise-Rennens vier Speed-Bewerbe anstehen. Ein Abriss der Erfolgs-Story.

Weltcup: In 17 Rennen im Super-G-Weltcup standen die ÖSV-Herren seit 1997 nur einmal (!) nicht am Podest. Darunter finden sich neun Siege, zuletzt stand der heuer wiedererstarkte Kärntner Max Franz 2018 ganz oben. Da trifft es sich gut, dass mit Matthias Mayer (Olympiasieger) und Vincent Kriechmayer (Weltmeister und Weltcupsieger) zwei hoch dekorierte Österreicher in Bestform auf die Raubvogelpiste gehen. Dazu gibt es heute und morgen gleich zwei Chancen, um zu glänzen. In der Abfahrt (Samstag, Sonntag) ist die Strecke seit 2013 in den Händen der Schweizer (zweimal Feuz) und Norweger (dreimal Svindal, einmal Jansrud). Der letzte Erfolg gelang hier Michael Walchhofer im Jahr 2007. Der Riesentorlauf fehlt aufgrund der Corona-bedingten Trennung von Technik und Speed.

WM 2015: Die Weltmeisterschaft vor sechs Jahren ist die bis heute noch vierterfolgreichste der ÖSV-Equipe. Fünfmal Gold, dreimal Silber sowie einmal Bronze gingen auf das Konto der Österreicher. Darunter waren auch Gold im Super-G für den heuer zurückgetretenen Hannes Reichelt sowie zwei WM-Titel von Anna Veith, damals noch Fenninger.

WM 1999, 1989: Historisch ist auch noch der Showdown 16 Jahre zuvor, damals noch unter dem Namen des Co-Veranstalters Vail 1999 bekannt. Es war nach Chamonix 1962 die zweiterfolgreichste WM mit 13 Medaillen, davon fünf in Gold. Überragend der Speed-Bereich: Gleich neun der zwölf Medaillen, davon drei von vier Titeln, gehen an die Österreicher. Bei der WM 1989 gab es drei Goldene und Rang zwei im Medaillenspiegel.

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Training: Franz bewies seine gute Form und fuhr gestern im ersten Abfahrts-Training Bestzeit. Mayer (+2,02 Sek.) wurde Zwölfter, Kriechmayr (+2,25) 17.


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