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Pferdetorso von Jos Pirkner vor Landesgericht in Innsbruck platziert

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Klaus Schröder, Präsident des Oberlandesgerichts, freut sich über die Leihgabe. Vize Wigbert Zimmermann organisierte die Skulptur.
© Falk/TT

Innsbruck – Die Platzierung des Kunstwerkes auf dem Vorplatz des Landesgerichtes geriet gestern zum Kunststück. Der Pferdetorso des bekannten Künstlers Jos Pirkner, ein Bronzeguss, der eine Tonne wiegt, wurde mit dem Tieflader von der Gießerei in Berlin angeliefert. Eine örtliche Schlosserfirma stellte die Skulptur per Kran auf und verankerte sie.

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Künstler Jos Pirkner.
© TT/Böhm

Der Meister, der just am 2. Dezember seinen 94. Geburtstag feierte, war zwar nicht vor Ort, wies jedoch seinen Werkstättenleiter Peter Gussnig anhand übermittelter Fotos an, wie die Skulptur auszurichten sei. Pirkner ist als Bildhauer international ein Begriff, so hat er 14 überlebensgroße Stiere beim Red Bull Headquarter in Fuschl am See geschaffen. Es ist die größte Bronzeplastik Europas. Den Nachguss des Pferdetorsos für die Bespielung des Platzes vor dem Landesgericht leitete Wigbert Zimmermann, Vizepräsident des Oberlandesgerichts, in die Wege, der in regem Kontakt mit Pirkner steht. Gussnig betont, wie außergewöhnlich diese Leihgabe sei: „Normalerweise gibt es keine Nachgüsse.“ Das Motto des Künstlers sei, die Objekte rar zu halten.

Präsident Klaus Schröder verfolgte die Aufstellung und bezeichnete die Skulptur als „einen Gewinn für Innsbruck“. Sie sei auch ein Zeichen dafür, dass die Justiz ein Teil der Gesellschaft ist. Kultur nimmt für Schröder eine wichtige Vermittlerrolle ein. 2015 wurde etwa in Kooperation mit dem Landestheater das Stück „Sophie Scholl“ im Schwurgerichtssaal gezeigt. (pla)

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© Rita Falk / Tiroler Tageszeitung

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