Herzog meisterte in Salt Lake City die Olympia-Qualifikation

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Eisschnelllauf-Ass Vanessa Herzog.
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Für Eisschnellläuferin Vanessa Herzog hat beim Weltcup in Salt Lake City trotz eines vor kurzem erlittenen Bandscheibenvorfalls der zwölfte Platz über 500 m herausgeschaut. Die 26-Jährige lief die Strecke am Freitag in 37,461 Sek. und erfüllte somit das Ziel ihres Antritts im US-Staat Utah: Für das Ticket für die Olympischen Spiele in Peking sollte am Ende eine Zeit um 38,5 reichen, Herzog blieb deutlich darunter und sollte die Qualifikation über die 500 m in der Tasche haben.

Der Sieg ging an die US-Amerikanerin Erin Jackson (36,81), die vor der Russin Angelina Golikowa (36,93) und Femke Kok (37,02) aus den Niederlanden gewann. Herzogs persönliche Bestleistung liegt bei 36,83 Sekunden.

Herzog hatte ihren zweiten Bandscheibenvorfall vor 22 Tagen beim ersten Eisschnelllauf-Weltcup in dieser Saison in Tomaszow Mazowiecki in Polen erlitten. Dass die Quali-Zeit für Peking noch ausständig war, war der Grund für ihre Teilnahme beim Rennen auf dem schnellen Oval in den Vereinigten Staaten.

„In der Runde habe ich den Rücken schon gespürt, vor allem noch die Spannungsschmerzen. Ich merke beim Laufen, dass ich eine akute Schwachstelle hier habe", schilderte sie im Anschluss. Deswegen will Herzog ihr Programm so gering wie möglich halten und wird am Samstag nur die 1000 m anpeilen, um sich auch über diese Distanz für die Spiele zu qualifizieren. „Dafür wird es eine Zeit von gut 1:15 Minuten benötigen. Hoffentlich geht das auch so gut wie heute."

In der Division B bei den Männern über 500 m schrammte der 19-jährige Ignaz Gschwentner haarscharf am österreichischen Rekord vorbei. Vier Hundertstel fehlten dem jungen Tiroler auf die fast schon 23 Jahre haltende Bestzeit von Roland Brunner. Mit einer Zeit von 35,81 Sekunden landete Gschwentner, der im Vorjahr Gold bei den Olympischen Spielen der Jugend in Lausanne eroberte, auf Rang 38. (APA)


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