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Blutbuche am Landestheater-Vorplatz könnte doch Gnadenfrist erhalten

Landesumweltanwalt setzt sich für Erhalt des 110 Jahre alten Wahrzeichens ein. Innsbrucks BM Georg Willi will Stadtsenat über Stützkorsett oder Fällung entscheiden lassen.

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Steht das Ende der Blutbuche bevor? Der Innsbrucker Stadtsenat berät demnächst darüber, ob die Einstufung als Naturdenkmal aufgehoben wird oder es doch noch Erhaltungsmaßnahmen geben soll.
© Falk

Von Peter Nindler

Innsbruck – Die Blutbuche am Vorplatz des Innsbrucker Landestheaters ist drei Jahre älter als die älteste Innsbruckerin, die heuer ihren 107. Geburtstag gefeiert hat. Und der Baum gilt seit Jahrzehnten als heimliches Wahrzeichen im Ensemble zwischen Hofburg, Landestheater, Haus der Musik und Hofkirche. Doch der Zahn der Jahrzehnte nagt am Baum, Stamm und Äste sind geschädigt und zum Teil morsch. Der Kronenmantel ist zerrissen, Totholz überwiegt. Aus Sicherheitsgründen soll der Blutbuche deshalb der Status als Naturdenkmal aberkannt werden. Schließlich fiel auch das Obergutachten negativ aus.


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