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Lobau-Autobahn: ÖVP Niederösterreich will Debatte im Landtag

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Seit dem Sommer haben unter dem Motto „Lobau bleibt!“ vornehmlich junge Aktivistinnen und Aktivisten Protestcamps aufgeschlagen.
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Wien, St. Pölten – Die ÖVP Niederösterreich will die Absage des Lobautunnels durch die zuständige Ministerin Leonore Gewessler (Grüne) im Landtag zum Thema machen. Für die Sitzung am kommenden Donnerstag beantragt der Landtagsklub eine Aktuelle Stunde mit dem Titel "Vernunft in der Verkehrsplanung statt Willkür und Ideologie", teilte Landesrat Ludwig Schleritzko (ÖVP) in einer Aussendung mit. Er sieht in der Entscheidung einen "Schlag ins Gesicht für eine ganze Region".

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Dass weder der Lobautunnel noch das S1-Teilstück mit Anschluss zur S8 umgesetzt werden sollen, sei "fernab von einem Konzept einer Mobilität nach Lebensrealitäten". Lebensqualität, Gesetzgebung und die Entwicklung der Region würden dadurch beeinträchtigt. "Hier stechen Parteipolitik und Ideologie die Sachpolitik und die Chancen für den Osten Niederösterreichs aus", kritisierte Schleritzko.

Verärgert zeigte sich auch Landtagsabgeordneter Rene Lobner (ÖVP), der hervorhob, dass sich im Landtag sowohl ÖVP als auch SPÖ und FPÖ für das Projekt ausgesprochen haben. Gewesslers Entscheidung könne er nicht nachvollziehen. "Sie hat den Pfad der Demokratie verlassen und den Olymp des Übermutes erreicht", meinte Lobner. Am kommenden Donnerstag soll sich der Landtag deshalb nochmals ausführlich mit dem abgesagten Vorhaben befassen. (APA)

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