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Neo-Verbandspräsident Walser ortet „großes Potenzial“ in Tirol

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Ballwechsel – Christoph Walser (rechts) folgt Walter Seidenbusch als TTV-Präsident nach.
© TTV/Sigl

Von Robert Ullmann

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Innsbruck – Das Vereinsheim Neu-Arzl. Meist Schauplatz harter Ringkämpfe. Gestern ein Ort körperlosen Kontakts. Tirols Tennis-Parlament tagte, stellte in der 71. Generalversammlung die Weichen für die Zukunft. Ohne Untergriffe und ohne Härteattacken.

Schon im Vorfeld war der Weg für Christoph Walser zum Präsidenten von 21.000 Tiroler Anhängern der Filzkugeljagd, die in 124 Vereinen organisiert sind, geebnet. Und die Vereins-Delegierten schlossen sich dem (einzigen) Wahlvorschlag an, wählten neben Walser nicht nur die vier neuen Vizepräsidenten (Wolfgang Winklehner, Gregor Gollmayer, Daniel Gufler, Thomas Hittler), sondern auch alle anderen Vorstandsmitglieder einstimmig in den neuen Vorstand.

Ein Votum, für das sich Walser bedankte, sofort aber die „außergewöhnliche Leistung“ von Walter Seidenbusch hervorhob, der 25 Jahre im Dienste des Tiroler Tennisverbandes, davon 16 Jahre als Präsident, tätig war. In seinem Rückblick verwies Seidenbusch auf die Einführung der dezentralen Leistungszentren, die Einführung eines Fördersystems für Kaderspieler, die Stabilisierung des Verbandes und vieles mehr. Die logische Folge: Der neugewählte Vorstand kürte Seidenbusch zum Ehrenpräsidenten.

Beim Blick nach vorne betonte Walser wiederum, dass er zuerst das System TTV anschauen will, um dann Gespräche über eventuelle Veränderungen zu führen. Ein besonderes Anliegen scheint für den 46-Jährigen, der beim TK IEV in der Klasse 45+ um Meisterschaftspunkte kämpfte, aber die Verbesserung der derzeit prekären Hallensituation in Tirol, besonders jene in Innsbruck, „weil im Tennissport großes Potenzial steckt“.


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