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Baum in der Schale: Langsam gedeiht das Bonsai-Hobby

Wer Bonsais ziehen möchte, braucht Schalen, Drähte und Zangen. Am meisten aber braucht er Zeit. Martin Kofler aus Innsbruck hat in seinen Garten geladen, räumt mit Vorurteilen auf und erzählt über seine Leidenschaft.

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Martin Kofler hat großteils einheimische Baumarten.
© Rudy De Moor

Von Rosa Karbon

Eine knorrige Kiefer steht Wurzel an Wurzel mit einem alten Ahorn, daneben reihen sich Wacholder und eine Hainbuche. Kaum zu glauben, dass diese bunt gemischte Vielfalt in einem kleinen Garten in Innsbruck zu finden ist. Martin Kofler kniet sich hin, um einige der rund 50 Bäume von der dünnen Schneedecke zu befreien.

„Meine Bonsais befinden sich derzeit im Winterquartier“, erklärt er, begutachtet den Wacholder genauer und nickt zufrieden. Über den Sommer sei der knapp 30 Zentimeter hohe Baum gut gewachsen, nun „braucht er die Kälte und den Schnee“.


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