Haie-Rückkehr verläuft weiter ziemlich holprig

Zwei Tage nach 0:4 gegen den KAC verlor der HCI 3:6 in Salzburg. Die Haie suchen nach der Form, die sie vor der langen Pause auszeichnete.

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Die HCI-Verteidiger Joel Messner (l.) und Daniel Jakubitzka (mitte) gerieten gegen Salzburg (Ali Wukowits) ins Straucheln.
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Von Tobias Waidhofer

Salzburg – Die Überform der Haie ist dahin. Nachdem man vor der Länderspiel- und anschließenden Corona-Pause einen Sieg an den anderen gereiht hatte, ließ man auf das 0:4 gegen den KAC am Sonntag eine 3:6-Niederlage in Salzburg folgen. Es soll aber schnell wieder Schwung aufgenommen werden – denn schon am Dienstagabend (19.15 Uhr) gastiert Znojmo in der Tiwag Arena.

Dabei waren die Bullen schon im ersten Spiel-Abschnitt der klare Herr auf der Eisfläche: Für Rückkehrer J.P. Lamoreux wurde es im Salzburger Kasten eigentlich nur einmal brenzlig. Doch der wohl beste Keeper der Liga hatte in der 10. Minute gegen Lukas Bär das bessere Ende für sich. Zu diesem Zeitpunkt führten die Bullen bereits mit 1:0, weil Paul Huber HCI-Keeper Rene Swette schon nach drei Minuten keine Chance gelassen hatte. Kurz vor dem Ende des ersten Drittels traf Peter Schneider zum 2:0 (18. Minute).

🏒 ICE Hockey League, 24. Runde

  • HCB Südtirol Alperia - Graz99ers 3:2 (1:0,1:2,1:0)
  • EC Red Bull Salzburg - HC Innsbruck 6:3 (2:0,2:3,2:0)
  • Black Wings Linz - Hydro Fehervar 0:4 (0:1,0:0,0:3)
  • HC Znojmo - EC-KAC 3:2 n.P. (1:1,1:1,0:0,0:0,1:0)

Doch die Haie (diesmal ohne Dario Winkler und Simon Bourque) kamen mit viel Schwung aus der Kabine – und nachdem eine erste Chance ausgelassen wurde, gelang Antonin Boruta nach 25 Minuten der heißersehnte Anschlusstreffer. Es war das erste Tor für die Haie seit der leidigen Corona-Pause. Doch die Freude darüber hielt nicht allzu lange, denn Peter Schneider gelang in der 30. Minute das 3:1. Gegen das starke Powerplay der Salzburger war dabei einfach kein Innsbrucker Kraut gewachsen. Und der vierte Salzburger Treffer durch Benjamin Nissmer ließ dann auch nicht mehr lange auf sich warten.

Abschießen wollten sich die Haie aber nicht lassen, der erneute Anschlusstreffer von Ex-Bulle Nico Feldner zum 2:4 aus Haie-Sicht war deshalb die erste passende Antwort aus Innsbrucker Sicht. Die zweite folgte in der 39. Minute durch den dritten Tiroler Treffer durch Daniel Leavens.

Nichts ist fix, aber alles ist möglich, lautete daher das Motto für das Schlussdrittel, doch der Schwung der Tiroler wurde durch das 5:3 von Jan-Mikael Järvinen gebremst (45.), der sechste Salzburger Treffer von Thomas Raffl war dann die Vorentscheidung. Die Salzburger trafen in der Folge wie auch die Tiroler die Stange – das war‘s. Die Haie brauchen noch ein bisschen, am Dienstag soll es anders aussehen.


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