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Das Kulturnetzwerk Osttirol sucht einen neuen Geschäftsführer

Nach vier Jahren zieht sich Manfred Hainzl zurück. Nachfolge soll schon am 1. Jänner den Dienst aufnehmen.

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Manfred Hainzl legt die Geschäftsführung im Kulturnetzwerk Osttirol zurück und konzentriert sich auf die Römerstadt Aguntum.
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Von Christoph Blassnig

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Lienz – Das Osttiroler Kulturnetzwerk Kulturspur braucht einen neuen Geschäftsführer. Manfred Hainzl, ein Kulturmanager aus Oberösterreich, der vor vier Jahren seinen Lebensmittelpunkt eigens nach Osttirol verlegt hat, um das Kulturnetzwerk aufzubauen, zieht sich als Geschäftsführer zurück und konzentriert sich auf Tirols einzige Römerstadt Aguntum. Das Kulturnetzwerk ist ein Verbund von Osttiroler Kultureinrichtungen mit Ausstellungscharakter.

Im Jänner hatte Christian Steininger die Obmannschaft im Verein von dessen Initiator Richard Piock übernommen. Dieser Wechsel dürfte zu Hainzls Rückzug beigetragen haben. „Ich hatte den Schritt bereits angekündigt und habe den Vorstand Mitte November schließlich auch schriftlich darüber in Kenntnis gesetzt“, erklärt Hainzl. Bis eine neue Leitung bestellt und eingearbeitet ist, würde der bisherige Geschäftsführer bleiben. Dennoch soll es jetzt offenbar schnell gehen: Am 1. Dezember wurde die Stelle (22 Wochenstunden, Bruttolohn 2515 Euro) neu ausgeschrieben, die Bewerbungsfrist läuft allerdings nur bis 13. Dezember. Die Entscheidung über Hainzls Nachfolge müsste der Vorstand um Steininger wohl in den zehn Tagen vor Weihnachten fällen, denn bereits am 1. Jänner soll das Dienstverhältnis beginnen. Das Stellenangebot gibt es bisher nur auf www.osttiroler-kulturnetzwerk.at, der Vereinshomepage. Für eine Bewerbung über Inserate fehle einerseits das Kapital und andererseits auch die Zeit, rechtfertigt das der Obmann. Über die Innos Gmbh und deren Blog „Osttirol leben“ würde ebenfalls Werbung betrieben. „Die Kulturspur freut sich über qualifizierte Bewerber aus dem In- und Ausland“, gibt Steininger an. Nach Heinzls schriftlicher Kündigung habe der Vorstand „sehr rasch beschlossen, diese Stelle neu auszuschreiben und nicht hausintern nachzubesetzen“.


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