Stromausfall ließ in 15.000 Innsbrucker Haushalten die Lichter ausgehen

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Eine Fehlfunktion im Umspannwerk in der Pastorstraße legte Teile Innsbrucks lahm.
© Böhm

Innsbruck – Plötzlich war es auch drinnen finster. Fahrstühle blieben stecken, Garagentüren geschlossen, Kaffeemaschinen kalt. Der Grund war ein „Blackout“ – um genau 7.22 Uhr fiel in 15.000 Innsbrucker Haushalten, Firmen und Einrichtungen in den Stadtteilen Saggen, Reichenau, Wilten, Hötting sowie in Innsbruck-West der Strom aus. „Ein Defekt im Umspannwerk in der Pastorstraße hat den Stromausfall ausgelöst“, schildert Roland Tiwald von den Innsbrucker Kommunalbetrieben (IKB): „Genau genommen war es eine Fehlfunktion in der Steuerung, die zu einer Kettenabschaltung führte.“ Für den Großteil der Betroffenen ging nach acht Minuten wieder das Licht an. „Die Mitarbeiter unserer Wartungsabteilung konnten die Fehlfunktion vom Computer aus rasch beheben“, so Diwald weiter. Etwa zehn Prozent der Betroffenen benötigten mehr Geduld. „Bei ihnen waren Umschaltungen nötig, das dauerte etwa eine Stunde“, erklärt der IKB-Mitarbeiter.

Besonders gefordert waren die Feuerwehren: In einem Heizungskeller im Innsbrucker Westen war ein Feuer ausgebrochen, mehrere Personen mussten aus sechs Fahrstühlen befreit werden.

Die Funkleitstelle der Polizei war vom Stromausfall nicht betroffen. In der Leitstelle Tirol für Rettung, Feuerwehr und Co. fiel hingegen sehr wohl der Strom aus. Das Notstromaggregat hielt aber den Betrieb am Laufen. Auch in der Innsbrucker Klinik funktionierte das ausgeklügelte Sicherheitssystem. Insgesamt 18 Notstromgeneratoren kompensierten den Energieausfall innerhalb weniger Sekunden. (tom)

(TT.com)

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