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Tarrenz baut bei Großprojekten eine Bremse ein

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Es kommt Bewegung ins Baugeschehen von Tarrenz. Am Dorfplatz gibt es drei Projekte. Bei großen Projekten ist man vorsichtig.
© Paschinger

Tarrenz – Seit vergangener Woche ziert die Kundmachung der „Richtlinien zur Vertragsraumordnung“ die Amtstafel der Gemeinde Tarrenz. Die Grundzüge: Bei mehr als 300 m² geplanter Nutzfläche braucht es einen Bebauungsplan, und Wohnanlagen werden nur dann genehmigt, wenn 70 Prozent der damit geschaffenen Nutzfläche den Bestimmungen der Wohnbauförderung entsprechen. Außerdem behält sich die Gemeinde für diese Einheiten das 100-prozentige Vergaberecht für sechs Monate ab gültigem Baubescheid vor.

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„Unsere Richtlinien sind zwar streng, aber umsetzbar“, sagt dazu der Tarrenzer Bürgermeister Stefan Rueland – auch nach diversen Gesprächen mit lokalen privaten Wohnbauträgern. Seit seinem Amtsantritt vor einem Jahr war diese Vertragsraumordnung eines der großen Anliegen seiner Politik: „Es geht nicht darum, dass wir die Errichtung von Wohnraum verhindern wollen“, betonte er schon damals. Vielmehr sah er sich immer mehr mit Plänen und Projekten von privaten Bauträgern konfrontiert, für die er keinen unmittelbaren Bedarf in der Tarrenzer Bevölkerung ortete. Es ist die Nähe zur Bezirkshauptstadt, die derartige Projekte interessant macht.

Vor gut zehn Tagen wurden diese Richtlinien nun im Gemeinderat beschlossen. „Wir erwarten uns damit schon Auswirkungen auf den Grundpreis“, sagt BM Rueland. „Das erklärte Ziel sind jedenfalls leistbare Grundpreise für unsere jungen Familien im Dorf.“ (pascal)


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