Pkw-Neuzulassungen gehen weiter zurück, bereits 20 Prozent E-Autos

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Seit Jahresbeginn 2021 wurden in Österreich 222.155 Pkw neu zugelassen.
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Wien – Die Pkw-Neuzulassungen waren auch im November rückläufig. 17.519 Autos wurden neu zugelassen, ein Minus im Jahresvergleich von 12,6 Prozent. Der Anteil von rein elektrisch angetriebenen Pkw erreichte 20 Prozent. Insgesamt lag der Anteil alternativ angetriebener Autos (Benzin-/Diesel-Hybride) bei 43,1 Prozent und damit deutlich vor benzinbetriebenen (32,4 Prozent) und dieselbetriebenen Pkw (24,5 Prozent).

Seit Jahresbeginn 2021 wurden 222.155 Pkw neu zugelassen. Das sind um 1,3 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres und um mehr als ein Viertel weniger Pkw-Neuzulassungen als im Vor-Corona-Jahr 2019, rechnete die Statistik Austria heute vor. "Im Jahr 2020 wurden insgesamt 248.740 Pkw-Neuzulassungen registriert. Für das Kalenderjahr 2021 ist mit einem ähnlichen Wert zu rechnen", so die Statistiker.

Auf dem Nutzfahrzeugmarkt gab es bei den Neuzulassungen von Jänner bis November 2021 durchwegs Zuwächse im Vergleich zum Vorjahr. Am stärksten fielen die Zugewinne bei Klein-Lkw (plus 66,6 Prozent) aus, wobei hier auch Änderungen bei der Normverbrauchsabgabe (NoVA) eine Rolle spielten. Bei Sattelzugfahrzeugen gab es ein Plus von 33,9 Prozent, bei Traktoren betrug der Zuwachs 31,2 Prozent. Mehr Neuzulassungen wurden auch bei Motorrädern (plus 8,6 Prozent) beobachtet.

Insgesamt wurden in den ersten elf Monaten dieses Jahres mit 347.884 Kraftfahrzeugen 8,4 Prozent mehr Kfz als im entsprechenden Vorjahreszeitraum neu zum Verkehr zugelassen. Dieser Wert liegt aber immer noch 14,9 Prozent unter den Kfz-Neuzulassungen 2019. (APA)

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