Entgeltliche Einschaltung
Plus

Aktuelle Transportstudie: Viel Luft nach oben für den Basistunnel

Prognose hält Steigerung des Volumens auf Brennerachse von 215 % bei optimalen Rahmenbedingungen für möglich.

  • Artikel
  • Diskussion (1)
Die Inbetriebnahme des Brennerbasistunnels würde laut einer aktuell vorliegenden Transportstudie der Brenner Corridor Plattform ein großes Verlagerungspotenzial auf der Brennerachse München–Verona ermöglichen.
© dpa

Innsbruck – 2032 soll der 55 Kilometer lange Brennerbasistunnel zwischen Innsbruck und Franzensfeste betriebsbereit sein. Die Zulaufstrecken in Südtirol sind sozusagen auf Schiene, in Deutschland könnten sie von der neuen Ampel-Koalition beschleunigt werden. Doch eine Fertigstellung des Bahnausbaus im bayerischen Inntal zeichnet sich vor 2040 trotzdem nicht ab. Seit gestern liegt jedenfalls eine zwischen Österreich, Deutschland und Italien abgestimmte Studie zum Personen- und Güterverkehr für den 435 Kilometer langen Brenner-Korridor zwischen München und Verona vor. Verantwortlich dafür ist die begleitende Arbeitsgruppe zum Bau des Brennerbasistunnels – die Brenner Corridor Plattform.

So ist hinsichtlich des Prognosehorizonts 2030 im Schienengüterverkehr mit Steigerungen der Transportvolumina zwischen 53 Prozent und 95 Prozent zu rechnen. Die Prognose 2040 lässt gar Steigerungen von bis zu 215 Prozent erkennen.


Kommentieren


Schlagworte

Entgeltliche Einschaltung