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Leitner lief mit starker Aufholjagd in der Verfolgung auf Rang sieben vor

Nach dem Sprint nur 32. gelang dem Tiroler Felix Leitner beim Heimspiel in der Verfolgung eine perfekte Schießleistung, die ihn bis auf Platz sieben brachte. Der Sieg ging an den Franzosen Quentin Fillon-Maillet. Die Damen-Staffel rehabilitierte sich mit Rang sechs.

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Felix Leitner machte in der Verfolgung gleich 25 Plätze gut.
© GEPA pictures/ David Geieregger

Hochfilzen – Biathlet Felix Leitner hat in der Weltcup-Verfolgung von Hochfilzen ohne Schießfehler einen großen Sprung vom 32. auf den siebenten Platz gemacht. Ähnliches war Simon Eder zuletzt mit Rang sechs in Schweden gelungen, am Samstag reichte es für den Salzburger vom 40. Startplatz aus mit drei Strafrunden aber nur zu Rang 38. David Komatz wurde 49. Die Franzosen Quentin Fillon-Maillet und Emilien Jacquelin feierten wie im Vorjahr einen Doppelsieg.

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Österreichs Biathlon-Staffel der Frauen (4 x 6 km) landete am Nachmittag überraschend im Spitzenfeld. Dunja Zdouc, Lisa Hauser, Julia Schwaiger und Christina Rieder holten am Samstag den sechsten Platz. Der Sieg ging an die Schwedinnen vor Russland und Frankreich. Vor einer Woche waren Hauser und Co. in Östersund als 17. noch überrundet worden. Diesmal stellte man dank nur fünf Nachladern das beste Frauenstaffel-Ergebnis der Geschichte aus dem Vorjahr ebenfalls in Hochfilzen ein.

Leitner hatte nach durchwachsenem Saisonbeginn endlich Grund zur Freude. Der Tiroler ging bei Schneetreiben nach vier makellosen Schießleistungen sogar als Dritter in die Schlussrunde, verlor in einer Sechsergruppe aber noch einige Positionen. „Heute habe ich das Schießen perfekt durchgezogen und es ist ein super Ergebnis geworden", meinte Leitner. Alle 20 Scheiben trafen sonst nur noch zwei weitere Athleten. Es habe viel zusammenpasst, nur die letzte Runde wurme ihn ein wenig. „Das ärgert mich ein bisschen, aber ich habe gewusst, dass es ein harter Kampf wird, und ein siebenter Platz ich echt super."

📊 Biathlon-Weltcup in Hochfilzen, Ergebnisse

  • Männer, Verfolgung (12,5 km): 1. Quentin Fillon Maillet (FRA) 33:52,0 (1 Schießfehler=Strafrunde) - 2. Emilien Jacquelin (FRA) +32,1 Sek. (1) - 3. Sebastian Samuelsson (SWE) +38,2 (2). Weiter: 7. Felix Leitner (AUT) +46,3 (0) - 38. Simon Eder (AUT) +2:43,4 (3) - 49. David Komatz (AUT) +3:39,6 (2).
  • Gesamtweltcupstand nach 6 Bewerben: 1. Samuelsson 250 Punkte - 2. Jacquelin 243 - 3. Vetle Sjaastad Christiansen (NOR) 225. Weiter: 22. Eder 102 - 27. Leitner 82 - 63. Komatz 8
  • Frauen, Staffel (4 x 6 km): 1. Schweden (Linn Persson, Anna Magnusson, Elvira Öberg, Hanna Öberg) 1:13:52,5 Std. (1 Strafrunde+8 Nachlader) - 2. Russland (Valeria Wasnetkowa, Swetlana Mironowa, Juliana Nigmatullina, Kristina Reszowa) +29,1 (0+10) - 3. Frankreich (Anais Bescond, Anais Chevalier-Bouchet, Chloe Chevalier, Justine Braisaz-Bouchet) +59,2 (0+14). Weiter: 6. Österreich (Dunja Zdouc, Lisa Hauser, Julia Schwaiger, Christina Rieder) +1:53,7 Min. (0+5)
  • Stand Staffelweltcup nach 2 Bewerben: 1. Frankreich 108 Punkte - 2. Schweden 108 - 3. Russland 88. Weiter: 10. Österreich 62

Das erste Top-Ten-Ergebnis des Olympiawinters sei der erhoffte Befreiungsschlag. „Ich habe zuletzt eigentlich auch ein gutes Gefühl, jetzt habe ich es endlich auch im Rennen gezeigt, das ist schon gut. Ich hoffe, dass es so weitergeht." Am Sonntag folgt für den Wahl-Hochfilzener beim publikumslosen Heimevent noch die Staffel, ehe es nach Frankreich weitergeht.

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Im Jagdrennen der Männer triumphierte der als Siebenter gestartete Fillon-Maillet mit einer Strafrunde wie im Vorjahr vor Weltmeister Jacquelin. Dritter wurde der Schwede Sebastian Samuelsson, der damit vom Norweger Vetle Sjaastad Christiansen (19.) die Weltcupführung übernahm. Der lange führende Sprintsieger Johannes Kühn aus Deutschland schoss beim letzten Schießen dreimal daneben und rutschte noch auf Platz 15 zurück.

Aus dem ÖSV-Team waren Patrick Jakob, Lucas Pitzer und Magnus Oberhauser nach Sprintergebnissen weit außerhalb der Top 60 nur Zuschauer gewesen. Julian Eberhard fehlt beim Heimweltcup wegen einer Rippenprellung. (APA)


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