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Salzburg schickte die WSG Tirol mit einer 0:5-Packung in die Winterpause

Auswärts ist für die WSG gegen den FC Red Bull Salzburg kein Kraut gewachsen. Im letzten Spiel vor der Winterpause kassierten die Tiroler beim Champions-League-Achtelfinalisten eine klare 0:5-Niederlage. Mann des Spiels: Karim Adeyemi, der einen lupenreinen Hattrick erzielte.

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Karim Adeyemi avancierte als Hattrick-Schütze zum Mann des Spiels.
© GEPA pictures/ Christian Moser

Salzburg – Salzburg ist für die WSG keine Reise wert: Nach drei Abreibungen zuletzt (1:5, 0:5, 0:4) schickte der Serienmeister am Samstagabend die Tiroler mit einer 0:5-Packung auf die Heimreise.

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Nicolas Capaldo (30.), Karim Adeyemi mit einem lupenreinen Hattrick (49.,80.,83.) und Noah Okafor (85.) schossen das spielerische Übergewicht der Hausherren auf die Anzeigetafel.

⚽ Bundesliga, 18. Spieltag

  • Red Bull Salzburg - WSG Tirol 5:0 (1:0). Tore: 1:0 (30.) Capaldo, 2:0 (49.) Adeyemi, 3:0 (80.) Adeyemi, 4:0 (83.) Adeyemi, 5:0 (85.) Okafor
  • SV Ried - SCR Altach 2:1 (1:0). Tore: 1:0 (12.) Chabbi, 1:1 (56.) Bumberger, 2:1 (90.+1) Bajic
  • TSV Hartberg - WAC 2:2 (1:2). Tore: 0:1 (16.) Baribo, 0:2 (20.) Vizinger, 1:2 (35.) Avdijaj, 2:2 (92.) Sonnleitner

🟢 Sonntag:

  • FC Admira - Rapid Wien 14.30 Uhr
  • Austria Klagenfurt - Sturm Graz 14.30 Uhr
  • Austria Wien - LASK 17.00 Uhr

Zum Spielverlauf: Salzburg-Coach Matthias Jaissle rotierte im Vergleich zum CL-Sieg unter der Woche gegen Sevilla (1:0) ordentlich, brachte sechs Neue: Kamil Piatkowski, Capaldo, Mamady Diambou, Antoine Bernede, Junior Adamu und Benjamin Sesko –womit vor allem Mittelfeld und Sturm fast komplett neu aufgestellt waren.

Das änderte nichts daran, dass die „Bullen" dominant und zielstrebig starteten, durch Sesko auch zwei gute Chancen vorfanden. Bei beiden – nach langem Zuspiel Piatkowskis (10.) bzw. kraftvollem Antritt (11.) – war WSG-Goalie Ferdinand Oswald zur Stelle. Sesko gelang auch das vermeintliche 1:0 (14.), das wegen Abseitsstellung nach Video-Konsultation aber keine Anerkennung fand.

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Die WSG war durchaus bemüht, „das Unmögliche möglich zu machen", wie Trainer Thomas Silberberger vor dem Spiel gemeint hatte, und verzeichnete immer wieder auch Offensivaktionen. Bror Blume zielte aber in die Wolken (16.), Giacomo Vrioni verpasste knapp eine gute Vorlage (18.), der Italiener wurde wenig später in aussichtsreicher Position von Andreas Ulmer im Strafraum geblockt (20.).

An der Charakteristik des Spiels änderte sich freilich nichts, Capaldo stellte die Weichen dann endgültig auf Sieg: Nach schnellem Ballgewinn im Mittelfeld und Assist von Adamu zog der Argentinier trocken ab und markierte sein drittes Saisontor. Kurz vor der Pause verzog Aaronson von der Strafraumgrenze (44.), und Sesko scheiterte beim Solo an Oswald bzw. im Nachsetzen an der Stange.

Jaissle wollte mehr Frische, er brachte in der Pause die Stammkräfte Adeyemi, Felix Seiwald und Luka Sucic. Der Coach musste nicht lange warten, vier Minuten später stellte Adeyemi auf 2:0. Dem vorausgegangen war ein Ballverlust der WSG an der Strafraumgrenze, den Oswald noch mit einer Parade gegen Sesko ausgebessert hatte – Adeyemi musste nur noch abstauben. Wenig später scheiterte Sesko solo an seiner Zögerlichkeit, Maxime Awoudja klärte (54.).

Die WSG erstarrte aber nicht in Ehrfurcht, vor allem Vrioni trat immer wieder in Erscheinung. In der 56. Minute „entschärfte" Oumar Solet den Stürmer rechtzeitig, später war Philipp Köhn aus Kurzdistanz zur Stelle. Der Goalie hatte schließlich auch mit einem Versuch Stefan Skrbos keine Probleme (68.).

Belohnt wurde das aber nicht, vielmehr leistete man sich mehrere Patzer, die Salzburg eiskalt ausnützte. Adeyemi mit den Saisontoren 13 und 14 sowie der ebenfalls eingewechselte Okafor nach Assist Adeyemis sorgten für das klare Resultat.

In der Tabelle liegen die Wattener auf dem 9. Platz, fünf Zähler vor Schlusslicht Altach, das gegen Ried am Samstag 1:2 verlor. Nach der Winterpause geht es am 12. Februar mit einem Heimspiel gegen Sturm Graz weiter. Vor der Punkteteilung stehen noch vier Partien auf dem Spielplan. (TT.com, APA)

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