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„Bei Tirols Jägern gibt es kaum schwarze Schafe“

In 21 Jahren gab es 480 Fälle von Wildtierkriminalität in Österreich. Der enthauptete Wolf vermasselt Tirols gute Statistik.

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Wölfe leben gefährlich: Im Sellrain wurde ein kopfloser Kadaver gefunden. (Symbolfoto)
© Rudy de Moor

Von Alexandra Plank

Innsbruck –Mehr als 480 illegal geschossene, vergiftete oder durch Fallen getötete heimische Wildtiere dokumentiert der WWF österreichweit seit dem Jahr 2000 in einem aktuellen Bericht. Basierend auf diesen Zahlen, die „nur die Spitze des Eisberges sind“, warnt WWF-Artenschutzexpertin Christina Wolf-Petre im TT-Gespräch vor den Auswirkungen der Verfolgung geschützter Arten. Und weiter: „Gerade für seltene Arten sind Tötungen einzelner Tiere bestandsgefährdend. Die Täter müssen dafür konsequent zur Rechenschaft gezogen werden.“


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