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ÖVP-Staatssekretärin Claudia Plakolm: „Luxuspensionen abschaffen“

Die neue ÖVP-Staatssekretärin für Jugend Claudia Plakolm will Tabus brechen. Sie stellt das gesetzliche Pensionsalter in Frage und will Privilegien streichen.

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Claudia Plakolm sitzt lieber an einem Verhandlungstisch, als auf der Straße zu demonstrieren.
© Pfarrhofer

Haus bauen, Kind zeugen, Baum pflanzen solle man vor dem 30. Geburtstag erledigen, sagen Sie in einem Video. Das hat für Aufruhr gesorgt. Verstehen Sie das?

Claudia Plakolm: Das ist kein Skandal, sondern die normalste Sache der Welt. Ob es bei mir bis 30 so weit ist, wird man sehen. Ich habe zumindest schon viele hundert Bäume bei uns in der Au gepflanzt. Vielleicht kompensiert das.

Bei der Bodenversiegelung ist Österreich Europameister. Wie ist das vereinbar mit dem erwähnten Eigenheim?

Plakolm: Junge Menschen müssen sich etwas aufbauen können. Durch harte Arbeit und Fleiß. Mir ist es wichtig, dass man sie dorthin bringt, wo bereits Boden versiegelt ist und wo es schon Infrastruktur gibt. Wir haben ein massives Problem mit Leerständen und müssen Ortszentren verdichten.

Umwidmung soll Gemeinde- bzw. Ländersache bleiben?

Plakolm: Ich habe in sechs Jahren Gemeinderat die Erfahrung gemacht, dass Politik am besten dort aufgehoben ist, wo man direkt mit den Menschen in Kontakt ist. Das soll ein kommunales Thema bleiben.

Keiner Gruppe ist Klimaschutz ein so großes Anliegen wie der Jugend. Sie treffen die Auswirkungen am längsten. Haben Sie jemals an einer Fridays-For-Future-Demonstration teilgenommen?


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