GR-Wahlen 2022

Grüne Hoffnungen im Bezirk Kufstein: Iris Kahn geht in Wörgl ins Rennen

Iris Kahn will grüne Bürgermeisterin von Wörgl werden.
© Grüne Tirol

Wörgl – Die Grünen schicken in Wörgl mit Iris Kahn eine erfahrene Kommunalpolitikerin ins Rennen um den Bürgermeistersessel der Stadt. „Die Lebensqualität in Wörgl ist in den letzten Jahren massiv gesunken. Das wollen wir ändern, darum bitten wir um das Vertrauen der WörglerInnen“, sagt die neue grüne Spitzenkandidatin. Hinter ihr reihen sich Özlem Harmanci, GR Catarina Becherstorfer, Michael Szalay, Angela Erharter und GR Richard Götz, der zuletzt politisch etwas kürzertreten wollte, auf der Liste. Schwerpunkte legen die Wörgler Grünen auf die Verbesserung der Stadtentwicklung, moderne Verkehrskonzepte und die Schaffung von Räumen für Familien und Senioren und transparente Entscheidungen mit Bürgerbeteiligung. Auch bezüglich der Klimakrise müsse Wörgl einen Beitrag leisten, der „durch weniger Verkehr, weniger Flächenfraß und mehr Lebensraum für Jung und Alt“ einen „Mehrwert“ für alle Bürger bringe.

Ähnliche Slogans sind für Brixlegg zu hören. Dort verzichten die Grünen aber auf eine Spitzenkandidatin für den Bürgermeistersessel. Die Liste „Parteifreie und Grüne Brixlegg – PGB“ hält zwei Mandate und wird von Ingrid Schwarzenberger angeführt. Für sie und ihre Mitstreiterinnen und Mitstreiter steht die Verkehrsberuhigung im Ortszentrum im Mittelpunkt. „Es ist zwar etwas passiert, wie Tempo 30, aber es fährt immer noch zu viel Verkehr durch das Ortszentrum. Wir wollen dort eine Fußgängerzone oder zumindest eine Verkehrsberuhigung“, erklärte Schwarzenberger bei einer Pressekonferenz.

Zudem müsse eine Radwegverbindung ins Alpbachtal entstehen, „die auch für den Tourismusverband und für die Gäste interessant ist“. Sie will auch einen Radweg zu der Gewerbezone am Ortsrand in Richtung Rattenberg. Dort gebe es zudem ein großes Problem: den Lkw-Tankverkehr. Dafür müsse es eine Lösung geben, fordert Schwarzenberger. Grünen-Landessprecher Christian Altenweisl kann hierzu auf Gespräche verweisen. Er sieht übrigens gerade in Wörgl durch die „Auslegung von Abstimmungsergebnissen“ (Wave-Befragung) und in Kufstein „durch die Zerrissenheit anderer Listen“ sowie in anderen Orten im Bezirk Kufstein, in denen grüne Listen an den Start gehen, gute Chancen auf Zugewinne. (TT, jazz, wo)

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