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PSG statt Benfica für Real „Skandal", „nicht hinnehmbar", „Betrug" und „Schande"

Als „überraschend, bedauerlich und sehr schwer zu verstehen" bezeichnete Real in einer Aussendung die Wiederholung der Auslosung des Champions-League-Achtelfinales. Hinter den Kulissen sollen ganz andere Ausdrücke gefallen sein, berichtet die „Marca".

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Real und PSG kreuzen im CL-Achtelfinale die Klingen.
© GABRIEL BOUYS

Madrid – Die Wiederholung der Champions-League-Auslosung hat Medienberichten zufolge für großen Ärger bei Real Madrid gesorgt, der spanische Rekordmeister hat bisher aber nichts über mögliche Konsequenzen verlauten lassen. Als „überraschend, bedauerlich und sehr schwer zu verstehen" bezeichnete Reals Direktor für institutionelle Beziehungen, Emilio Butragueño, in einer Mitteilung den Vorgang lediglich.

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Während am Montag in der Schweiz zunächst Benfica Lissabon als Achtelfinal-Gegner des „Weißen Balletts" ausgelost worden war, stand nach der Wiederholung Paris Saint-Germain als viel schwererer Rivale fest. Die erste Auslosung hatte die UEFA wegen „technischer Probleme mit der Software eines externen Dienstleisters" annulliert. Salzburg „wechselte" daraufhin von Liverpool zu Bayern München.

Neue „Episode im Krieg zwischen Real und der UEFA"

Hinter den Kulissen soll es laut der spanischen Sportzeitung Marca scharfe Reaktionen von Real gegeben haben: „Skandal", „nicht hinnehmbar", „Betrug" und „Schande" seien nur einige gewesen. Damit verschärfe sich der monatelange Konflikt zwischen Real und der UEFA weiter. Eine neue „Episode im Krieg zwischen Real und der UEFA", titelte das Blatt am Dienstag.

Der Streit mit der Europäischen Fußball-Union dreht sich um die von Real-Boss Florentino Pérez vorangetriebene Idee einer Superliga. Zwölf europäische Topclubs aus England, Italien und Spanien hatten im April mit der Bekanntgabe ihrer entsprechenden Pläne für Empörung gesorgt. Der Wettbewerb würde in direkte Konkurrenz zur Champions League der UEFA treten.

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Das Projekt gilt als vorerst gescheitert, nachdem die meisten Clubs schnell wieder Abstand von dem Vorhaben nahmen. Neben Real Madrid sind nur noch der krisengeschüttelte FC Barcelona und Juventus Turin dabei. Erst kürzlich bekräftigte Perez die Superliga-Pläne. (APA, dpa)


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