ÖEL und Eishockey-Landesliga wieder aktiv, aber nur outdoor
Innsbruck – Während des Lockdowns herrschte in der Österreichischen Eishockey-Liga ein ziemliches Tohuwabohu. Zunächst war der ÖEL die Spitzensportbescheinigung und damit die Erlaubnis erteilt worden, in Zeiten von Ausgehverboten Bewerbsspiele zu absolvieren. Nach Intervention einer BH und unterschiedlicher Rechtsauffassung des Sportministeriums und des Österreichischen Eishockey-Verbandes hat Letzterer entschieden, die Spitzensportbescheinigung bis zur Klärung des Sachverhalts ruhend zu stellen. Wie der Verband gestern auf Nachfrage bekannt gab, unterliege man weiter den Richtlinien des Breitensports.
Der Lockdown wurde inzwischen zwar beendet, laut Verordnung darf der Breitensport aktuell aber ausschließlich in Outdoor-Sportstätten über die Bühne gehen, sofern sich mehr als 25 Personen in der Halle befinden – was sich bei einem Eishockey-Spiel nicht vermeiden lässt.
In der ÖEL trifft dies nur die U20 des HCI, die am Dienstag bei der Rückkehr aufs Eis in Hohenems mit 3:14 unter die Räder kam. Der Verband hofft auf eine neue Verordnung vor dem nächsten HCI-Heimspiel.
In der Landesliga fällt der neuerliche Startschuss morgen mit der Partie Zirl gegen Weerberg. Die Hallen-Verordnung betrifft den EC Götzens, der sich gestern laut Auskunft eines Club-Vertreters darum bemühte, die Situation zu evaluieren. Das nächste Heimspiel (26.12.) steht aber auf der Kippe. Die Absagen im Lockdown zwangen die Liga-Verantwortlichen zu einer Modus-Anpassung: Die Rückrunde fällt aus, statt acht qualifizieren sich nur vier Teams für das Play-off, der Rest spielt die Platzierungen aus. (dale)