„Wochenende für Moria“: Erinnerung an Tote an den EU-Grenzen

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Innsbruck – Die Initiative „Wochenende für Moria“ – die nach wie vor auf die prekäre Situation von Flüchtlingen in Lagern an den EU-Außengrenzen aufmerksam macht – lädt morgen Samstag und am Sonntag zur Abschlussveranstaltung für das Jahr 2021.

In einer Nonstop-Lesung, die morgen um 10 Uhr am Platz vor dem Landestheater in Innsbruck beginnt und mindestens 30 Stunden dauert, sollen alle Namen von 44.764 Menschen vorgetragen werden, die zwischen 1993 und 2021 auf der Flucht nach Europa umgekommen sind. Die Liste stammt vom niederländischen Netzwerk „United for Intercultural Action“, das die restriktive EU-Abschottungspolitik („Festung Europa“) in der Verantwortung sieht.

Laut Veranstaltern sind Videobotschaften von vielen prominenten Tiroler Stimmen wie Bischof Hermann Glettler, Vertretern der Landes- und Stadtpolitik sowie einer Reihe von NGOs geplant. (TT)

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